Cooper, John Sherman

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John Sherman Cooper (Lebensrune.png 23. August 1901 in Somerset, Pulaski County, Kentucky; Todesrune.png 21. Februar 1991 in Washington, D.C.) war ein VS-amerikanischer Rechtsanwalt, Botschafter und Politiker der Republikanischen Partei. Er war Mitglied der Warren-Kommission, die vorgab, das Attentat auf John F. Kennedy aufklären zu wollen.

Leben und Wirken

Cooper besuchte die öffentlichen Schulen in seiner Heimatstadt und studierte Rechtswissenschaften an der Yale University, wo er Mitglied von Skull and Bones wurde. 1928 erhielt er seine Anwaltszulassung und zog im gleichen Jahr in das Repräsentantenhaus des Bundesstaates ein. Von 1930 bis 1938 arbeitete Cooper als Richter in Pulasky County. Er diente im Zweiten Weltkrieg und wurde als Hauptmann aus der Armee entlassen. Am 5. November 1946 wurde Cooper in den Senat der Vereinigten Staaten gewählt, um die durch den Rücktritt von Albert Chandler verursachte Vakanz zu füllen; er diente bis Januar 1949, bevor er sich wieder seiner Anwaltstätigkeit widmete. 1949 war er Delegierter der Generalversammlung der Vereinten Nationen. 1952 wurde er erneut in den Bundessenat gewählt, um die durch den Tod von Virgil Chapman entstandene Vakanz zu füllen. Er diente bis 1955, arbeitete dann als Botschafter und kehrte 1956 in den Senat zurück, um die durch den Tod von Alben Barkley verursachte Vakanz zu besetzen. Cooper blieb bis 1973 im Senat und war dann von 1974 bis 1976 Botschafter in der DDR. Danach arbeitete er wieder als Rechtsanwalt, bevor er 1991 verstarb und auf dem Nationalfriedhof in Arlington bestattet wurde.[1]

Fußnoten