Häyhä, Simo

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Simo Häyhä am 17. Februar 1940; er trug den Spitz- und später Ehrennamen „Weißer Tod“ (Belaja Smert)

Simo „Simuna“ Häyhä (Lebensrune.png 17. Dezember 1905 in Rautjärvi, Russisches Kaiserreich; Todesrune.png 1. April 2002 in Hamina) war ein finnischer Soldat im Zweiten Weltkrieg, zuletzt kurz nach dem Krieg wurde er vom Unteroffizier direkt zum Unterleutnant (Vänrikki) des Heeres auf Sonderbefehl des Oberbefehlshabers Feldmarschall Carl Gustaf Emil von Mannerheim befördert.

Werdegang

Von den Soldaten der Roten Armee wurde der als Scharfschütze eingesetzte Häyhä auch als „Weißer Tod“ (russisch: Белая смерть, Belaja Smert; finnisch: Valkoinen Kuolema; schwedisch: den Vita Döden) bezeichnet. Hauptsächlich mit einem abgeänderten Mosin-Nagant ausgerüstet, tötete er über 500 sowjetische Soldaten. Damit hat er die höchste Anzahl von bestätigten Tötungen eines einzigen Soldaten aller Zeiten in einem Krieg.[1][2]

Sonstiges

  • Die schwedische Power-Metal-Gruppe Sabaton widmete Häyhä auf ihrem 2010 erschienen Album „Coat Of Arms“ das Lied „White Death“.
  • In der Fernsehsendung „Suuret suomalaiset“ (Die größten Finnen) des Finnischen Staatsfernsehens YLE wurde Häyhä an 74. Position genannt.

Auszeichnungen (Auszug)

  • Finnischer Orden des Freiheitskreuzes, 4. und 3. Klasse
  • Freiheitsmedaille des Freiheitskreuzes in Bronze und Silber
  • Winterkriegs-Medaille 1939-1940 mit Schwertern und Gefechts-Spange
  • Kollaa-Kreuz

Bildergalerie

Fußnoten

  1. The Sniper Log Book–World War II
  2. Sean Rayment: The long view, The Daily Telegraph, 30. April 2006