Heidenröslein

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Heidenröslein (Sah ein Knab ein Röslein steh'n) ist ein bekanntes Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), welches später vertont wurde. Goethe schrieb das Gedicht 1771, die Musik für das heute populäre Liebeslied komponierte Heinrich Werner (1800–1833) im Jahre 1829. Eine weniger bekannte Fassung komponierte Franz Schubert (1797–1828) bereits 1815. Das Lied war in Preußen vor dem Ersten Weltkrieg für den Schulunterricht in der vierten Klasse vorgeschrieben.

Das Lied zum Anhören

Der MGV „Germania“ 1885 Fürstenberg/Oder singt Sah ein Knab ein Röslein steh´n:

Noten zum Lied (nach Heinrich Werner)
Noten nach der Fassung von Franz Schubert

Text

Sah ein Knab ein Röslein steh'n
Röslein auf der Heiden
War so jung und war so schön
Lief er schnell es nah zu seh'n
sah's mit vielen Freuden
Röslein, Röslein, Röslein rot
Röslein auf der Heiden


Knabe sprach: „Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden.“
Röslein sprach: „Ich steche dich,
Daß du ewig denkst an mich,
Und ich will's nicht leiden.“
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.


Und der wilde Knabe brach
's Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Mußt es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.


Publikationen

Das Lied ist u. a. erschienen in:
Schwäbisches Soldaten-LiederbuchDeutsch-Österreichisches Studentenliederbuch (1888) • Neues Liederbuch für Artilleristen (1893) • Des Rennsteigwanderers Liederbuch (1907) • Deutsches Lautenlied (1914) • Lieder für höhere Mädchenschulen (1919) • Sport-Liederbuch (1921) • Liederbuch des jungdeutschen Ordens (ca. 1921) • Weltkriegs-Liedersammlung (1926) • Liederbuch des Thüringerwald-Vereins (1927) • Schlesier-Liederbuch (1936) • Wie's klingt und singt (1936) • Liederbuch für die deutschen Flüchtlinge in Dänemark (1945) • Deutsches Jägerliederbuch (1951)

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