Mindestreservepolitik

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Die Mindestreservepolitik ist ein finanzpolitisches Mittel einer nationalen Zentralbank, mit dem der Anteil der zu hinterlegenden Reserven von Kreditinstituten bei der Zentralbank gesteuert werden kann.

Arten der Mindestreserve

Die zu unterhaltende Mindestreserve ist abhängig von der Struktur der Einlagen (Guthaben) bei den Geschäftsbanken. Die Arten der Einlagen werden nach Sicht-, Termin- und Spareinlagen unterschieden. Berücksichtigt wird bei der Festlegung der Mindestreserve die Gesamtstruktur des Bankensystems, nicht die Einlagen einzelner Institute.

Wirkung

Mit der Festlegung der Mindestreservesätze kann eine Zentralbank den Geldumlauf einer Volkswirtschaft mitbestimmen. Eine geringe Mindestreserve setzt Geldmittel für die Volkswirtschaft frei, eine hohe verknappt die Geldmittel und wirkt einer Geldentwertung vor (Inflation). Indikator des Geldwertes am Finanzmarkt ist der Zins.

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