Pfitzner, Josef

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Josef Pfitzner (* 24. März 1901 in Petersdorf, Kreis Jägerndorf, Schlesien; † 6. September 1945 in Prag) war ein deutscher Historiker und Kommunalpolitiker.

Leben und Wirken

Pfitzner kam als Sohn eines Schuhmachers zur Welt. Er studierte, promovierte 1924 an der Deutschen Universität Prag und lehrte dort ab 1930 Geschichte.

Im Protektorat Böhmen und Mähren wurde er 1939 stellvertretender Bürgermeister von Prag, wo er einen Ausgleich der nationalen Gegensätze anstrebte[1].

Nach der „Befreiung“ fiel er der antideutschen Haltung zum Opfer und wurde 1945 in Prag gehenkt. Sein Schicksal wird wie folgt geschildert:

Zwei Stunden nach der Verkündung des Todesurteils wurde er gefesselt auf den großen Platz vor dem Gefängnis in Prag-Pankraz geführt und im Angesicht von 250.000 Zuschauern gehenkt. Der Henker in schwarzer SS-Uniform ohne Abzeichen blies dem Todeskandidaten den Rauch seiner Zigarette ins Gesicht, und als Pfitzner mit lauter Stimme rief: „Ich sterbe für Deutschland“ schlug er ihm mit der Hand ins Gesicht[2].

Sonstiges

Viele seiner Schriften wurden von den „Befreiern“ auf die Verbotsliste gesetzt.

Fußnoten

  1. Brockhausausgaben in den 1970er Jahren
  2. Prominente ohne Maske - Drittes Reich, FZ-Verlag 1998, ISBN 3924309396