Stöckicht, Peter

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Peter Stöckicht ist ein deutscher Politiker der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) und ehemaliger Landtagsabgeordneter sowie Rechtsanwalt.

Werdegang

Der gebürtige Pommer Stökicht war 1951 in den Westen der BRD geflüchtet und betätigte sich während seines Jurastudiums beim Bund Nationaler Studenten. Von dort führte ihn sein politischer Weg zur NPD. 1979 nannte Stöckicht die damalige SPD-Führung als „Landesverräter und Agenten Moskaus“. Seine Äußerung fiel beim Bückeburger Prozeß gegen Michael Kühnen. Ein daraufhin von SPD-Mitgliedern angestrengtes Verfahren wegen Beleidigung wurde 1980 eingestellt.

Nach der Teilwiedervereinigung ließ sich Stöckicht in Laage als Rechtsanwalt nieder und arbeitete am Aufbau des NPD-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern mit. Auf Klientensuche ging Stöckicht 1997 per Anzeige in den HNG-Nachrichten, die von der Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige herausgegeben wurde. Per Inserat bot er „Rat und Hilfe in allen Rechtsangelegenheiten – Strafverteidigung auch für Rechte!“ an. Stöckicht vertrat schon BRD-Dissidenten vor Gericht.

Am 19. September 1998 war Stöckicht auf einer NPD-Großdemonstration im Rostocker Stadtteil Dierkow einer der Redner – neben dem damaligen NPD-Vorsitzenden Udo Voigt und Manfred Roeder. Stöckicht verlangte in seiner Rede, „die SS müsse wie die Wehrmacht anerkannt werden“.