Anschläge in Norwegen am 22. Juli 2011

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Die Anschläge in Norwegen am 22. Juli 2011 waren zwei Angriffe auf das Regierungsviertel in Oslo und auf Teilnehmer eines Zeltlagers der Jugendorganisation AUF der sozialdemokratischen Arbeiderpartiet. 77 Menschen kamen dabei ums Leben, davon 69 Teilnehmer des Zeltlagers. Als Täter wurde Anders Breivik ermittelt und später verurteilt.

Bombenanschlag in Oslo

Um 15.26 Uhr kam es im Regierungsviertel in Oslo zu einer Explosion, die das Büro des Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg und Räume des Öl- und Energieministeriums stark beschädigte. Die Autobombe tötete acht Menschen und verletzte über 15 weitere schwer.

Massaker auf Utøya

Nach dem Sprengstoffanschlag in Oslo kam es zu einer Massenerschießung auf der Insel Utøya, ca. 40 Kilometer nordwestlich von Oslo entfernt. Am frühen Nachmittag hatte die globalistische Ministerpräsidentin Norwegens, Gro Harlem Brundtland, dort einen Vortrag gehalten und die Insel erst wenige Minuten, bevor Breivik dort eintraf, verlassen. Hier tötete Breivik in Polizeiuniform verkleidet 69 Personen, die der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei (Arbeidernes Ungdomsfylking) angehörten und dort ein Sommerlager mit etwa 700 Teilnehmern veranstalteten. Die meisten Opfer waren unter 20 Jahren. Breivik hatte sich ihnen unter dem Vorwand genähert, sie aufklären zu wollen über den – medial bereits verbreiteten – Anschlag in Oslo drei Stunden zuvor.

Breivik wurde erst nach 90 Minuten durch die Polizei gestellt und entwaffnet. Er hatte zuvor mehrmals versucht, die Polizei selbst anzurufen. Noch nach diesen ersten Kontaktversuchen gingen seine Tötungen weiter.

Zu den rätselhaften Umständen des Ablaufs zählt es ferner, daß Spezialeinheiten der Polizei am Tattag die Abwehr eines terroristischen Szenarios, das große Ähnlichkeit mit dem tatsächlichen Tatgeschehen hat, geübt haben. Erst wenige Minuten, bevor die Autobombe in Oslo expodierte, war – den Polizeiquellen zufolge – dieses Übungsgeschehen abgeschlossen. Dieselben Beamten, die die Übung absolviert hatten, nahmen Breivik abends fest.

Täter

Als mutmaßlicher Täter wurde der norwegische Landwirt und Geschäftsmann Anders Behring Breivik (Lebensrune.png 1979) festgenommen.

Er soll in wohlhabenden, aber zerrütteten Verhältnissen in Oslo aufgewachsen sein und machte Abitur. Klassenkameraden beschrieben ihn als intelligenten Schüler, der schwächeren Menschen immer geholfen habe, etwa wenn sie schikaniert wurden. Ein ehemaliger Arbeitskollege sagte aus, er habe Breivik als außergwöhnlichen Kollegen wahrgenommen, „ohne rassistische Tendenzen“.[1]

Breiviks politische Einstellung wurde von der norwegischen Polizei als „rechts gerichtet“ und „anti-mohammedanisch“ angegeben. In der Berichterstattung der BRD-Systemmedien wurde er als Rechtsextremer, Neonazi oder christlicher Fundamentalist tituliert. Breivik ist ein ehemaliges Mitglied der Fortschrittspartei (FRP) bzw. ihrer Jugendorganisation FPU und gehörte auch einer Freimaurer-Loge an. Er selbst beschrieb sich als islamkritisch und israelfreundlich.[2] Kurz vor den Anschlägen war sein Manifest 2083 – A European Declaration Of Independence im Netz veröffentlicht worden.

Auf dem kurz vor der Tat erstellten Facebook-Profil nannte er Winston Churchill als ein Vorbil. Den niederländischen Politiker Geert Wilders und seine Partei beschrieb er als die einzig wahre Partei für die Konservativen.

Verweise

Englischsprachig

Fußnoten

  1. Han var en utmerket kollega, nrk.no (norwegisch)
  2. „Dynamittgubben“. Aftenposten, A-magasinet, 20. Februar 2009