Antarktis
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Die Antarktis (aus griechisch ἀνταρκτικός, „der Arktis gegenüber“), auch als "Sechster Kontinent" bezeichnet, hat eine Fläche von ca. 12500000 km², zudem etwa 1,5 Millionen km² Schelfeismasse. Nur 2 Prozent sind eisfrei, die Eisdicke im Inland beträgt bis 4770 m (90 Prozent der Eismassen der Erde). Am Rand des Transantarktischen Gebirges liegt der Vulkan Erebus mit 3794 m, im Vinsonmassiv findet man mit 5140 m die höchste Erhebung des Kontinents.
Bislang haben 7 Staaten die Antarktis unter sich aufgeteilt: Argentinien, Australien, Chile, Frankreich, Großbritannien, Neuseeland, Norwegen; zahlreiche andere Nationen unterhalten hier Forschungsstationen wie z.B. Deutschland und Russland. Im Antarktisvertrag von 1959 wurde vereinbart, dass weder Militär noch Atomwaffen hier stationiert oder gelagert werden dürfen. Auch die Ausbeutung der riesigen Rohstoffvorkommen, u.a. 50 Milliarden Barrel Erdöl, Billionen Kubikmeter Erdgas, Kohle und verschiedene Erze, sowie der Fischfang um die Antarktis sind stark eingeschränkt. In den über 80 Forschungsstationen leben im Sommer ca. 4000 und im Winter ca. 1000 Menschen, wobei die genaue Anzahl stark variiert. Die erste Expedition wurde unter Bellinghausen 1819-1821 durchgeführt, 1911 erreichte Roald Amundsen vor Robert Falcon Scott den Südpol.
