Das Heimatvertriebenen-Lied

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Das Heimatvertriebenen-Lied ist ein Lied des deutschen Liedermachers Frank Rennicke, das auf dem Tonträger (CD, MC) „An Deutschland“ erschienen ist. In diesem Lied geht es um das Schicksal der Vertreibung von Deutschen aus dem Sudetenland. Darüber hinaus setzt Rennicke die völkerrechtswidrige Vertreibung von mehr als 15 Millionen Ost- und Sudetendeutschen nach 1945 in Kontinuität mit der bis heute andauernden weiteren Verdrängung der Deutschen aus ihrer Heimat durch Nichtdeutsche.

Prozeß

Aufgrund des Textes wurde Frank Rennicke einige Jahre nach Erscheinen des Liedes wegen „Volksverhetzung“ angeklagt. Das Amtsgericht Böblingen verurteilte Rennicke „im Namen des Volkes“ im November 2000 daraufhin zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Die Computeranlagen sowie das Familienvermögen von über DM 70.000 wurden aufgrund der Verurteilung „im Namen des Volkes“ eingezogen. Das Landgericht Stuttgart hob in zweiter Instanz dieses Urteil auf und verurteilte Rennicke am 15. Oktober 2002 wegen achtfacher „Volksverhetzung“ und wegen angeblichen Verstoßes gegen das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften (heute: Jugendschutzgesetz) „im Namen des Volkes“ zu einer 17monatigen Freiheitsstrafe. Diese wurde ebenfalls zur Bewährung ausgesetzt.

Eine diesbezügliche Verfassungsbeschwerde vom März 2008, die durch den Rechtsanwalt Horst Mahler verfaßt worden war, wurde „im Namen des Volkes“ ebenso abgewiesen, das gefällte Gerichtsurteil wurde jedoch aufgehoben und zurückverwiesen. Zitat aus dem Urteil:

Die Sache wird im Umfang der Aufhebung an das Landgericht zurückverwiesen (§ 95 Abs. 2 BVerfGG). Es bleibt dessen einfachrechtlicher Beurteilung überlassen, ob der von den Beschwerdeführern nicht mit konkreten Rügen angegriffene Schuldspruch wegen einer mit Volksverhetzung tateinheitlich nach § 52 StGB zusammentreffenden Verbreitung indizierter Schriften (§ 21 Abs. 1 i.V.m. § 4 GjS) auch ohne eine Verurteilung nach § 130 Abs. 1 StGB bestehen bleiben kann.

Text

Die junge Frau begrub ihr kleines Kind,
eines von den vielen, die verhungert sind,
am Fluchtweg aus dem Heimatland,
Wer sah dieses Leid dort am Straßenrand?
Der Mann kam aus dem Kriege heim,
mit einem Bein nur hinkt er hinein.
Möge der Schmerz auch bitter sein,
„Ich laß’ Dich niemals mehr allein!“
Im Kinderwagen, den voran sie trieb
war all ihr Gut, das ihnen blieb.
Ein Mädchen, zart und nicht geraubt –
der letzte Trost, an den sie glaubt.


Ein Wagen der Besatzungsmacht
vorüber rollt, ein Soldat der lacht.
Macht es ihm Freude, diese Not?
Wirft in den Staub herab ein Brot.
Die Flüchtlinge sind gar so schwach,
doch die Frau denkt an diese Schmach.
Aufheben will es schnell der Mann –
„Das Gnadenbrot, nimm es nicht an!“
Das hat sich wahrlich zugetragen,
solche Frauen gab’s in bösen Tagen;
und ist es heute auch nicht bekannt –
vertrieben vom Sudentenland!


Sprechteil:
Und heute, über 40 Jahre danach, raubt man deutschen Menschen erneut ihren von Gott gegebenen Lebensraum. Heute vertreibt man nicht mit Gewalt, heute schickt man Millionen von Fremdvölkern in unser Land. Man zerstört unsere Umwelt und sorgt für eine Veränderung unseres Volkes in Aussehen und Charakter, zerstört die Natur, läßt Leben im Mutterleib zerstückeln, setzt auf deutschen Boden in Ost und West Bomben und Raketen wie nirgends auf der Welt – ohne unser Volk zu fragen. Man plant! Auch dieses ist ein Raub unserer anvertrauten Heimat – anders, aber ebenso gründlich!


Es gehen die Fremden in den Dörfern umher,
tun so, als wär’ es unsere Heimat nicht mehr.
Wir stehen am Wege und lauschen dem Sang –
fremd klingt das Wort, fremd ist sein Klang.
Wir haben nicht Hof mehr, noch Haus noch Feld,
der Fremde hat es erworben mit schmählichem Geld.
Schwer klirrt sein Tritt in unserm Raum –
dumpf lastet am Volke ein banger Traum.
Es zittern die Seelen in leidvoller Not,
der Fremde ist Herrscher, und hart sein Gebot.
Die Äcker, und Wiesen, die Flüsse, der Wald –
verloren ist alles, kommt Hilfe nicht bald.


So hört doch das Flehen, hört unsern Ruf,
uns hat’s der Herr gegeben, der hier uns erschuf.
Zum Himmel erheben wir bittend die Hände:
„So mach’ doch der Knechtschaft endlich ein Ende!“
Wie ist die Welt doch so weit und so groß,
lasset uns doch dies’ bißchen Heimat noch bloß.
Es hat ein jeder Mensch auf dieser Welt
ein Recht auf seiner Väter Haus, seiner Väter Feld.
Nehmt eure Russenpanzer, euer Mafiageld,
und laßt uns zufrieden um alles in der Welt!
Nehmt eure Scheißbomben und Staatsformen heim
und laßt uns mit unseren Sorgen allein!
Packt eure Snackbars und Kolchosen ein,
laßt uns wieder Deutsche in Deutschland sein!
Amis, Russen, Fremdvölker raus –
endlich wieder Herr im eigenen Haus!

Filmbeiträge

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Das Heimatvertriebenen-Lied (komplett)


Die ersten Zeilen des Liedes mit Bildern der Vertreibung aus dem Sudetenland

Literatur

  • Frank Rennicke: Liederbuch: alle meine Lieder von Anfang an. Texte mit Gitarrengriffen, Selbstverlag 1995

Verweise