Reents, Edo

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Edo Reents (* 26. September 1965 in Wittmund, Ostfriesland) ist ein deutscher Kulturjournalist und Literaturkritiker.

Reents studierte Germanistik, Publizistik und Philosophie an der Universität Münster und wurde dort 1995 zu Thomas Manns Schopenhauer-Rezeption promoviert.

Nach dem Studium schrieb er ab 1999 für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung (SZ). Im April 2001 wechselte er als Redakteur zum Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

Seit Januar 2012 war er einer der Stellvertreter des Kulturchefs Nils Minkmar. Am 1. November 2014 wurde er, vorerst interimistisch, Leiter des Feuilletons der FAZ. Seit dem 15. Januar 2015 ist er offiziell Leiter des Feuilletons der FAZ.

Reents lebt in Heidelberg.

Literatur

  • Udo Ulfkotte: Gekaufte Journalisten – Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken, Rottenburg 2014, ISBN 978-3864451430. [Der Autor war von 1986 bis 2003 Mitarbeiter der FAZ und behandelt sie und einzelne Führungsjournalisten ausführlich.]
  • Uwe Krüger: Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse. Halem 2013, ISBN 978-3869620701 [Für Laien lesbar gemachte Dissertation über Lobbyjournalismus – u. a. der Verantwortliche Redakteur für Außenpolitik und Netzwerker Klaus-Dieter Frankenberger wird im Buch behandelt.]
  • Erich Schmidt-Eenboom: Geheimdienst, Politik und Medien: Meinungsmache Undercover. Verlag Kai Homilius, 2004, ISBN 978-3897068797
  • Eva Herman: Das Medienkartell: Wie wir täglich getäuscht werden. Kopp-Verlag, Rottenburg 2012. ISBN 978-3864450303
  • Stephan Weichert und Christian Zabel: Die Alpha-Journalisten. Köln 2007
  • Philip Baugut: Politische (Nicht-) Öffentlichkeit in der Mediendemokratie – Eine Analyse der Beziehungen zwischen Politik und Journalisten in Berlin. Baden-Baden 2009