Fröse, Emil Erich

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Emil Erich Fröse (1905–1932)

Emil (Erich) Fröse (Lebensrune.png 3. März 1905; Todesrune.png 3. Juni 1932 in Lünen) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.

Leben

Der Bergmann Emil Erich Fröse trat 1931 in die NSDAP und in die SA ein.

„Wir Bolschewisten ergreifen jetzt die Macht! Heute abend passiert hier noch was.“

Mit diesen Worten betrat der Kommunist Seibel am 3. Juni 1932 das nationalsozialistische Verkehrslokal „Zur Jägerklause“ in Lünen. Nach weiteren blutrünstigen Reden wurde er durch den Wirt des Lokales verwiesen. Rasch wurde das Wort zur Tat. Noch als er in der Türfüllung stand, zog er eine Pistole, ein Schuß krachte, und in den Kopf getroffen brach der SA-Truppführer Emil Erich Fröse tot zusammen. Eine trauernde Witwe und ein Kind beweinten den Mann und Vater.

Die Todesanzeige für den Blutzeugen der Bewegung

Während der Trauerrrede sagte Pfarrer Mendel:

„(...) Ich erhebe am offenen Grabe Anklage gegen den, der es verschuldet, daß ein junges Menschenleben in so furchtbarer Weise dahingerafft wurde. (...) Euch Kameraden und Gesinnungsgenossen hat auch der Entschlafene Dank entgegengebracht. Ihr alle wollet gemeinsam mit ihm für euer Ideal und euer hohes Ziel arbeiten an dem Wiederaufbau unseres daniederliegenden, immer tiefer und tiefer sinkenden Volkes. Das Märtyrerblut wird einst Segen ernten, auch wenn man euch verachtet, verfolgt, verspottet und verhöhnt, ja mit dem Leben bedroht, wie der Entschlafene sein Leben lassen mußte durch die hinterlistige Tat eines ruchlosen Mörders. Ihre Aufgabe ist es, das deutsche Volk zur Wachsamkeit aufzurufen, damit es aufsteht zur Wiedererhebung eines Deutschlands der Freiheit. Der Entschlafene mußte sterben, damit Deutschland leben kann.“

Der Sturm 1/190 trug im Dritten Reich den Namen „Emil Fröse“.

In Lünen wurde ihm zu Ehren eine Gedenktafel enthüllt.

Literatur