Krebs, Hans (1898)

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Pfeil 1 start metapedia.png Dieser Artikel behandelt den General Hans Krebs; für den gleichnamigen Regierungspräsidenten siehe: Hans Krebs (1888).
General der Infanterie Hans Krebs

Hans Krebs (Lebensrune.png 4. März 1898 in Helmstedt; Todesrune.png Freitod 1. Mai (oder 2. Mai) 1945 in Berlin) war ein deutscher Offizier der Kaiserlichen Armee, der Reichswehr und der Wehrmacht, zuletzt General der Infanterie und bislang letzter Generalstabschef des Heeres.

Werdegang

Hans Krebs am 1. Mai 1945 bei dem Versuch, mit den Sowjet-Bolschewisten einen Separatfrieden abzuschließen
Hohe Offiziere der Heeresgruppe Mitte in Rußland, Mai 1944; v. l. n. r.: Generalfeldmarschall Busch, Generaloberst Weiß, Hans Krebs, Friedrich Hoßbach, Rudolf Freiherr von Roman und Hans Speth

Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges trat Krebs als Kriegsfreiwilliger am 3. September 1914 in das Hannoversche Jäger-Bataillon Nr. 10 in Goslar ein. Am 27. November 1914 wurde er in das Infanterie-Regiment „Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig“ (Ostfriesisches) Nr. 78 versetzt. Am 19. März 1915 kam er mit seinem Regiment an der Westfront in Frankreich zum Einsatz.

Reichswehr

Nach Kriegsende wurde er 1919 in die Reichswehr übernommen. 1930 wurde er ins Reichswehrministerium nach Berlin versetzt und Assistent des Militärattachés in Moskau in den Jahren 1933/34. 1937 kehrte er nach Berlin zurück.

Zweiter Weltkrieg

Im Jahre 1939 erfolgten seine Beförderung zum Oberstleutnant sowie die Versetzung in die Führerreserve des Oberkommandos des Heeres, bald darauf gefolgt von der Ernennung zum Chef des Generalstabs des VII. Armee-Korps. Im Jahr 1940 wurde er Oberst, 1943 Chef des Generalstabs der Heeresgruppe Mitte und zum Generalleutnant befördert.

Endkampf

Am 29. März 1945 wurde Hans Krebs mit der Wahrnehmung der Amtsgeschäfte des Generalstabschefs des Heeres beauftragt und damit Nachfolger von Heinz Guderian, den Hitler nach einer letzten Auseinandersetzung am Tage zuvor des Postens enthoben hatte. Am 29. April unterzeichnete er als Zeuge neben Joseph Goebbels, Wilhelm Burgdorf und Martin Bormann Hitlers politisches Testament.

Am 1. Mai 1945 führte er Waffenstillstandsverhandlungen mit den sowjet-bolschewistischen Invasoren, welche jedoch abgelehnt wurden.

Tod

Hans Krebs und Wilhelm Burgdorf sollen sich im Kanzleibunker gemeinsam das Leben genommen haben. Rochus Misch, Telefonist und Leibwächter Hitlers, der die Leiche fand, bestätigte, daß er sich mit Gift getötet haben soll:

„Etwas später fand ich die Leichen von General Krebs und General Burgdorf. Sie hatten sich eindeutig zusammen vergiftet, da keine Verwundungen oder Blut zu sehen war.“[1]

Fotos der Obduktion durch Sowjet-Bolschewisten zeigen jedoch deutliche Einschußspuren, die den Toten jedoch auch nachträglich beigebracht worden sein können.[2]

Beförderungen

Auszeichnungen (Auszug)

Kaiserreich

Drittes Reich

Fußnoten

  1. Interview mit Rochus Misch am 6. April 2006
  2. Bild der Leiche von Hans Krebs, auch auf Metapedia
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Rangliste des Deutschen Reichsheeres, Mittler & Sohn Verlag, Berlin, S. 157
  4. 4,0 4,1 Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939–1945, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, S. 472, ISBN 978-3-938845-17-2