Magnussen, Harro

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Harro Magnussen (Lebensrune.png 14. Mai 1861 in Hamm bei Hamburg; Todesrune.png 3. November 1908 in Berlin-Grunewald) war ein deutscher Bildhauer. Er schied durch Selbsttötung freiwillig aus dem Leben.

Leben

Nach dem Studium der Malerei an der Akademie München begann er im Jahre 1887 Bildhauerei an der Berliner Akademie bei Reinhold Begas zu studieren. 1899 fertigte er ein in Marmor ausgeführtes Bildnis von Friedrich dem Großen in Sanssouci in seinen letzten Lebenstagen, mit dem er in weiten Kreisen bekannt wurde. Für seine Denkmalgruppe in der Berliner Siegesallee wurde er mit dem Königlichen Kronenorden IV. Klasse geehrt. Er schuf eine Vielzahl von Skulpturen für das Berliner Stadtbild. Hier war er wesentlich am Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal vor dem Berliner Schloß beteiligt und schuf zudem das Roon-Denkmal. Für die Stadt Kiel fertigte der Künstler das Bismarck-Standbild und darüber hinaus den Hermann-Balk-Brunnen in Elbing und ein Relief für die Bismarcksäule in Thorn ebenso wie das Honterusdenkmal in Kronstadt, das am 21. August 1898 aus Anlaß der Wiederkehr des 400. Geburtstages des Humanisten und Reformators Johannes Honterus (1498–1549) eingeweiht wurde.[1]


Einführung in Leben und Werk:[2]

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Nachruf:

Quelle
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Erinnerungen an Harro Magnussen.

An den Ende vorigen Jahres so plötzlich aus dem Leben geschiedenen Bildhauer Harro Magnussen knüpfen sich einige auch für die weitere Oeffentlichkeit wertvolle Erinnerungen meinerseits. Der Künstler hat sich nicht nur durch seine Werke in der Siegesallee, das Kaiser Wilhelm-Denkmal in Bonn, das Roon-Denkmal in Berlin u. a. einen Namen gemacht, sondern er ist auch für eine Kunst eingetreten, die die siegreichen Ideenkombinationen der modernen Naturwissenschaften, insbesondere der Entwicklungslehre, über veraltete Kulturanschauungen zur Darstellung bringen soll. Sein künstlerisches Glaubensbekenntnis in dieser Beziehung enthält ein Schreiben, das er seiner Zeit an mich in meiner Eigenschaft als Generalsekretär der Richard Wagner Gesellschaft für germanische Kunst und Kultur (E. V. zu Berlin) und Verwaltungsdirektor von deren unter dem Ehrenpräsidium Ernst Haeckels stehenden Zoologischen Comitee für Geologie, Biologie und Meereskunde richtete und worin er seinen Dank für seine Wahl zum Vorsitzenden dieses Comitees aussprach. Dieses Schreiben hat folgenden Wortlaut:

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Quelle: „Das Magazin: Monatsschrift für Literatur, Kunst und Kultur“, 1908, S. 154f. (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!


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Werke (Auswahl)

  • Die Gestalt des Menschen und ihre Schönheit, Herausgegeben von den Kunstmalern Otto Schmidt und Ernst Schneider mit dem Geleitwort von Harro Magnussen, 1907

Verweis

Fußnoten

  1. Burzenland.de: Das Honterus-Denkmal wurde wieder beraubt, Kronstadt, 19. Oktober 2009
  2. Zeitschrift für bildende Kunst, Jahrgang 1900, (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!