Abwehrboykott

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Der Anti-Boykott-Tag war ein von der nationalsozialistischen Staatsführung am 28. März initiierter und am 1. April 1933 durchgeführter Abwehrboykott gegen jüdische Geschäfte und Gewerbetreibende. Die Aktion fiel auf einen Samstag, also auf einen von Juden durch Nichtarbeit zu heiligenden Sabbat, und war eine Gegenreaktion auf den zuvor von Juden initiierten und über ein Jahrzehnt anhaltenden Boykott deutscher Waren im Ausland.

Zitat

  • „Aus den uns heute zugänglichen Dokumenten wie den Protokollen der zwischen 1933 und 1938 noch stattfindenen Kabinettssitzungen, den Akten der Parteikanzlei u.v.m., geht ganz klar hervor, daß die Boykott-Aktion am 1. April 1933 eine Gegenreaktion gegen den im westlichen Ausland bereits eingetretenen Boykott deutscher Waren war und im wesentlichen durch Hitlers Machtwort auf einen Tag beschränkt wurde, während radikale Elemente in der Partei eigentlich an eine unbefristete Aktion gedacht hatten.“[1]

Fußnoten

  1. Prof. H.J.W. Koch in: Francis R. Nikosia: Hitler und der Zionismus. Das 3. Reich und die Palästinafrage 1933-1939, Seite 11. Druffel-Verlag 1985, ISBN 3806110628, Übersetzung aus dem Englischen von Günter Deckert


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