Jungnickel, Max (1890)

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Max Jungnickel (Lebensrune.png 27. Oktober 1890 in Saxdorf bei Liebenwerda; Todesrune.png 13. Januar 1945 in Welun) war ein deutscher Schriftsteller und Kinderbuchautor. Er gehörte zu den Unterzeichnern des Gelöbnisses treuester Gefolgschaft für den deutschen Kanzler Adolf Hitler.

Leben

Nach der Lehrerausbildung arbeitet er in Berlin als freier Schriftsteller. Im Ersten Weltkrieg wurde er mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. In Berlin gab er die Zeitschrift „Die Heimatkunst“ heraus.

Hauptvertreter der neuromantischen Dichtung. Traumseliger und frühlingsfroher Epiker und Lyriker. Gefühls- und Stimmungskunst, romantische Mondscheinumwelt und Märchenluft, wie wir sie bei Andersen, Novalis und Eichendorff finden. Das Beste gab er in kleinen, epischen Bildern und Skizzen. Im Drama (Der Sternenkantor, Die blaue Marie, Bettelchristel) führte seine Eigenart zu undramatischer Sentimentalität.[1]

1937 erschien seine Autobiographie „Gesichter am Wege“. Im Jahre 1943 erhielt er den Gaukulturpreis Halle-Merseburg. Er fiel im Endkampf um Deutschland.

Nach der endgültigen Vernichtung Deutschlands 1945 wurde seine Werke „Der kalte Wolf“, „Volk und Vaterland“, „Gesichter im Feuer des Weltkrieges“ und weitere Werke in der SBZ auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.

Schriften (Auswahl)

Max Jungnickel - Volk und Vaterland.jpg

Literatur

Fußnoten

  1. Richard Dohse: „Neuere deutsche Literatur“, 1920, S. 33 (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!