Konzentrationslager Kulmhof

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Häftlinge im Konzentrationslager Kulmhof musizieren

Das Konzentrationslager Kulmhof befand sich bei Kulmhof an der Nehr nahe der Stadt Eichstädt (Wartheland).

Nach den Regeln der Logik hätte es sich dabei um ein Durchgangslager handeln müssen zur Sammlung und Umsiedlung der Polen, die nach 1919 in den Warthegau und in die bis dahin deutsche Provinz Posen eingesickert waren. Das Gebiet sollte im Zuge der Aktion Lebensraum im Osten anschließend mit deutschen Siedlern, die heim ins Reich geholt wurden, erneut kultiviert werden. Darüber hinaus hätte es auch für Juden ein Durchgangslager sein müssen, die sich in diesen Gebieten ebenso aufhielten und die nach den jüdischen Kriegserklärungen im Rahmen der Gesamtlösung der Judenfrage ebenso umgesiedelt werden sollten. Nachdem sich der Madagaskarplan aufgrund der englischen Ablehnung eines Friedensschlusses nicht durchführen ließ, sollten die Juden in die besetzten Ostgebiete umgesiedelt werden.[1]

Offizielle Geschichtsschreibung

Nach der derzeit offiziellen Geschichtsschreibung verhielten sich „die Nazis“ jedoch keineswegs logisch, sondern ermordeten so ziemlich alles, was ihnen in die Hände kam. So sollen in Kulmhof (Chelmno) mehrere zehntausend, wahlweise auch hunderttausend, Menschen vergast worden sein. Das United States Holocaust Memorial Museum bspw. spricht von mindestens 152.000 durch die SS in dem „Tötungscenter“ Getöteten,[2] laut des von Albert Einstein Ende 1942 initiierten und von Ilya Ehrenburg 1946 zusammengestellten Schwarzbuches („The Black Book“) wurden 165.000 Menschen und 1.135.000 Juden dort gefoltert und getötet[3] und der Geschichtsschreiber Martin Gilbert wiederum kam nach jahrzehntelanger Forschung im Jahre 1981 zu dem Schluß, daß mehrere Millionen Juden ermordet worden seien:[4]

Im Frühling und frühen Sommer 1942 [...] wurden täglich hunderttausende Juden in Belzec, Chelmno, Sobibor und Treblinka vergast.

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Wie ein Begleiter, der Staatssekretär Bühler, beteiligt an der Wannsee-Konferenz, in Nürnberg unter Eid am 23. April berichtete, hatte Heydrich erklärt, der Reichsführer-SS habe vom Führer den Auftrag erhalten, „die gesamten Juden Europas zusammenzufassen und im Nordosten Europas, in Rußland, anzusiedeln“.
  2. 33-cabinet.png Abgerufen am 4. Januar 2012. Archiviert bei WebCite®.ChelmnoUSHMM
  3. Ilya Ehrenburg / Vasily Grossman: The Complete Black Book of Russian Jewry 1946, S. 377 (Faksimile)
  4. In the spring and early summer of 1942 [...] hundreds of thousands of Jews were being gassed every day at Belzec, Chelmno, Sobibor and Treblinka.“ Quelle: Martin Gilbert, „Auschwitz and the Allies“, London: Michael Joseph/Rainbird, 1981, S. 26