Männerbund

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Der Männerbund übernimmt eine wichtige Funktion innerhalb der Eliten. Der Begriff wurde 1902 von dem Volkskundler Heinrich Schurtz geprägt. Im wilhelminischen Deutschland wurde der Begriff von Vertretern der Jugendbewegung aufgegriffen, insbesondere von Hans Blüher.

Zitate

  • „Man versteht die Lehre vom Männerbunde falsch, Wenn man glaubt, es käme auf die Auswirkung sinnlicher Triebe an.“ — Hans Blüher[1]
  • „Der Männerbund ist keine männliche Gesellschaft, sondern ein höchst lebensstarkes Gebilde, das eben dadurch lebt, daß es dauernd Reibung hat. Reibung an jener Welt der Dinge, die jenen stolzen, herabsehenden, genießenden, frommen und deshalb meistens nicht unerheblich arroganten Gemeinschaftlern eben deshalb so verhaßt ist, weil ihr Wille einmal nicht ausgereicht hat, sie zu durchdringen. Ebenso, wie es bekanntlich ein Irrtum ist, anzunehmen, der Mensch könne leben, wenn er die Nahrungsmittel in chemisch reiner Form zu sich nimmt, ebenso ist es ein Irrtum, daß Männerbünde leben können, wenn sie aus lauter reinen männlichen Gesellschaften bestehen. Sie müssen bestehen aus Gemeinschaften, die stets und jede Sekunde offen sind für den Einbruch sachlich gerichteter Fremdlinge mit halbgeistigen Gesichtern. Fromme Gralsritter vertölpeln die Männerbünde nicht minder mit ihrem esoterischen Jargon, wie bürgerliche Fortschrittsmänner.“ — Hans Blüher[1]

Literatur

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Hans Blüher: Der Bund der Geistigen