Multipolarität
Multipolarität bezeichnet eine Weltordnung, in der die globale Macht auf mehrere etwa gleich starke Staaten oder Staatengruppen („Pole“) verteilt ist. Kein einzelner Akteur dominiert allein; Entscheidungen und Einfluss werden zwischen mehreren Zentren wie den USA, China, Russland oder der EU ausgehandelt. Dies führt zu wechselnden Bündnissen und regionalen Einflusssphären.
Gegensatz
Unipolarität hingegen liegt vor, wenn ein einziger Staat (z. B. die USA nach dem Ende des Kalten Krieges) wirtschaftlich, militärisch und kulturell so überlegen ist, dass er die „globale Ordnung“ maßgeblich prägt – ohne ernsthafte Konkurrenz. Andere Mächte sind entweder zu schwach oder von diesem Pol abhängig.
Siehe auch
Verweise
- Englischsprachig
- Kit Knightly: Scheinkriege und steigende Preise: Was eine „multipolare Weltordnung“ wirklich bedeutet, Netzpräsenz Axel B. C. Krauss, 21. Mai 2026 (dt. Übersetzung)