Hofer, Norbert

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Norbert Hofer

Norbert Gerwald Hofer (Lebensrune.png 2. März 1971 in Vorau) ist ein deutscher Politiker der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) aus dem Burgenland. Er kandidierte bei der Wahl zum Bundespräsidenten und unterlag am 4. Dezember 2016 in einer Stichwahl mit 46,2 Prozent der Stimmen Alexander Van der Bellen. Seit dem 19. Mai 2019 ist er nach dem Rücktritt des Bundesparteiobmanns Heinz-Christian Strache und des Klubobmanns Johann Baptist Björn Gudenus designierter neuer Parteiobmann der FPÖ.

Ausbildung und Beruf

Hofer legte in Eisenstadt sein Abitur ab und arbeitete mehrere Jahre als Systemingenieur für Flugtechnik bei Lauda Air, der Fluggesellschaft des ehemaligen Formel-1-Piloten Niki Lauda.

Politische Posten und Wirken

Norbert Hofer ist seit 2005 Bundesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ und seit 2006 Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Burgenland sowie Obmann-Stellvertreter des Klubs der Freiheitlichen Partei Österreichs. Seit dem 30. Oktober 2006 ist er Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat.

Hofer schreibt Beiträge für das Netzportal „unzensuriert“.

Er unterstützt den Zionismus. So äußerte er, daß er einen geplanten Besuch des iranischen Präsidenten aussetzen wolle, bis der Iran offiziell das „Existenzrecht Israels“ anerkannt habe.[1]

BRÖ-Präsidentenwahl 2016

Bei der Präsidentschaftswahl der BRÖ im April 2016 kandidierte Hofer für die FPÖ und erreichte im ersten Wahlgang das beste Ergebnis mit rund 35 Prozent der Stimmen. Der nächststärkere Konkurrent, der Grünen-Politiker Alexander Van der Bellen, erreichte mit etwa 21 Prozent der Stimmen das zweitbeste Ergebnisse des ersten Wahlgangs.[2] Bei der Stichwahl unterlag Hofer gegenüber Van der Bellen mit wenigen Zehntelprozentpunkten, die bei Auszählung von Briefwahlstimmen am Montag nach der Wahl zutage traten. Nachdem bei dem knappen Wahlsieg Van der Bellens eine Vielzahl von Unregelmäßigkeiten bekannt geworden war, kündigte FPÖ-Chef Strache an, das Wahlergebnis beim BRÖ-„Verfassung“sgerichtshof anzufechten.[3] Der Anfechtung wurde am 1. Juli 2016 vom BRÖ-„Verfassungsgerichtshof“ stattgegeben und die Wiederholung der Stichwahl festgelegt. [4] Diese fand am 4. Dezember 2016 statt.

Sonstiges

Hofer ist Freizeitsportler. 2003 verunglückte er beim Gleitschirmfliegen und erlitt schwere Verletzungen an der Wirbelsäule. Er leidet seitdem an einem inkompletten Querschnittssyndrom. Seit dem Unfall liegt ihm besonders das Radfahren am Herzen.[5] Der Lieblingsmaler Hofers ist Manfred Wiesinger.

Verweise

Fußnoten