Rüdiger, Hermann

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Hermann Rüdiger.jpg

Hermann Rüdiger (Lebensrune.png 30. Mai 1889 in Hamburg; Todesrune.png 26. März 1946 in Ludwigsburg) war ein deutscher Geologe und Polarforscher und ab 1941 Leiter des Deutschen Ausland-Instituts in Stuttgart.

Leben

Nach dem Studium der Geschichte und Geologie promovierte er 1912 an der Universität Rostock. Als Geologe gehörte er zur Besatzung des Schiffes „Herzog Ernst“, das 1912 im Nordpolarmeer die Schröder-Stranz-Expedition unter der Führung von Herbert Schröder-Stranz und Kapitän Alfred Ritscher unternahm. Von den 15 Besatzungsmitgliedern überlebten nur sieben, darunter auch Hermann Rüdiger. Die Amputation des erfrorenen Fußes von Hermann Rüdiger beschreibt der ebenfalls überlebende Marinemaler Christopher Rave in seinem Buch „Im Eise verirrt“.[1] 1941 wurde Hermann Rüdiger zum Leiter des Deutschen Ausland-Instituts in Stuttgart ernannt.

Nach dem Zusammenbruch 1945 geriet er in die Fänge der alliierten Siegerjustiz, wurde in ein VS-amerikanisches KZ deportiert und dort im Alter von 57 Jahren ermordet.

Werke (Auswahl)

Die Sorge-Bai.jpg
  • Die Sorge-Bai. Aus den Schicksalstagen der Schröder-Stranz-Expedition, 46 Bilder und 5 Tafeln nach Zeichnungen und photographischen Aufnahmen, Reimer-Verlag Berlin 1913, Nachdruck bei Fines-Mundi, Saarbrücken 2007 (Bestellmöglichkeit des Nachdrucks)
  • Deutschlands Anteil an der Lösung der polaren Probleme: Ein Beitrag zur Geschichte der Polarforschung (Netzbuch und einzelne Seiten als PDF-Dateien speicherbar) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Die Donauschwaben in der südslawischen Batschka, von Hermann Rüdiger; mit einer Bildtafel in Vierfarbendruck und einer Übersichtskarte

Fußnoten

  1. Christopher Rave: „Im Eise verirrt - Tagebuch von der verunglückten Expedition Schröder-Stranz. Mit Federzeichnungen vom Verfasser“, Schaffstein-Verlag Köln 1913 (PDF-Datei Bestellmöglichkeit des Ausdrucks)