Reichsarbeitsministerium

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Das Reichsarbeitsministerium war während der Weimarer Republik und zur Zeit des Nationalsozialismus zuständig für die Regelung des Arbeitsrechts und der Sozialpolitik. Eine wichtige untergeordnete Mittelbehörde war die Reichsarbeitsverwaltung.

Sitz

Der Sitz des Reichsarbeitsministeriums war Berlin SW 11, Reichshauptstadt, Saarlandstraße 96

Minister

Minister ab 30. Januar 1933: Seldte

Abteilungen

Fünf Hauptabteilungen

  • 1. Allgemeines, Personal- und Verwaltungsangelegenheiten
  • 2. Reichsversicherung, Wohlfahrtspflege, Versorgungsrecht
  • 3. Arbeitsrecht, Arbeitsschutz und Gewerbeaufsicht, Sozialverfassung, Lohnpolitik
  • 4. Siedlungs- und Wohnungswesen, Städtebau, Bau- und Bodenrecht
  • 5. Arbeitseinsatz, Berufsnachwuchslenkung, Baustoffbedarf, Arbeits- und Sozialstatistik

Zum Geschäftsbereich gehörten

Reichsversicherungsamt, Berlin W 35, Tirpitzufer 52; Reichsversorgungsgericht, Berlin W 15, Schlüterstr. 42; Reichstreuhänder der Arbeit; Reichsstelle für Arbeitsschutz, Berlin-Charlottenburg, Fraunhoferstr. 11/12; die Behörden für Arbeitseinsatzverwaltung, der Gewerbeaufsicht und der Reichsversorgung; Reichsstelle für Arbeitsvermittlung; Hindenburgspende

Der Aufsicht des Reichsversicherungsamtes unterstellt waren:

Reichsversicherungsanstalt für Angestellte, Berlin-Wilmersdorf, Ruhrstr. 2; Reichsknappschaft, Berlin-Wilmersdorf, Rüdesheimer Str. 52/56 u. a.

Amtliches Organ