Pelt, Robert-Jan van

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Jan van Pelt

Robert-Jan van Pelt (auch Robert Jan van Pelt; * 15. August 1955 in Haarlem, Niederlande) ist ein niederdeutscher Kulturgeschichtler.

Werdegang

Nach Studium der Kunstgeschichte und Archäologie und Doktorprüfung in Leiden ist sein Spezialgebiet ist die Architektur- und Stadtbaugeschichte. Er lehrt als Professor für Kulturgeschichte am Institut für Architektur der Waterloo University im kanadischen Ontario. Außerdem hat er Lehraufträge an den Universitäten in London, Singapur und in den VSA.

Bekannt wurde er vor allem mit seinen architekturhistorischen Arbeiten zum Thema Auschwitz.

Über Auschwitz

„Die Besucher erfahren nicht, daß es sich bei dem von ihnen besichtigten Krematorium (Auschwitz I) weitestgehend um eine Nachkriegsrekonstruktion handelt ... Die Zerstörung der Orginalbaulichkeit innerhalb des derzeitigen Besucherempfangs-Zentrums stellt sowohl eine bewußte Nachkriegs-Irreführung als auch einen Verlust dar ... Dieses rechtswidrige Programm war ziemlich genau ausgearbeitet. Es entstand ein Kamin als herausragendes Symbol für Birkenau, vier abdeckbare Öffnungen auf dem Dach, die das Einfüllen von Zyklon-B in die darunterliegende Gaskammer suggerieren sollten und zwei der drei Einäscherungsöfen mit Originalteilen. Bis heute gibt es keine Schilder, die auf diese Nachkriegsentstehung hinweisen. Lagerführer bleiben still, wenn Touristen davon sprechen, daß es in diesem Bau geschah …“
schreibt van Pelt in seinem international anerkannten Holocaust-Buch Auschwitz: 1270 bis heute (Yale University Press, New Haven und London 1996, S. 363 ff.)

Zitat

  • „Für 99 Prozent dessen, was wir [über den „Holocaust“] wissen, haben wir keine tatsächlichen Beweise … es ist ein Teil unseres vererbten Wissens geworden.“[1]

Auszeichnungen

  • National Jewish Book Award, 1996
  • Spiro Kostof Award (Association of Architectural Historians), 1997

Fußnoten

  1. The Star, 27. Dezember 2009: Robert Jan Van Pelt, A case for letting nature take back Auschwitz. Archiviert bei WebCite®

    Ninety-nine per cent of what we know we do not actually have the physical evidence to prove ... it has become part of our inherited knowledge. I don't think that the Holocaust is an exceptional case in that sense. We in the future – remembering the Holocaust – will operate in the same way that we remember most things from the past. We will know about it from literature and eyewitness testimony. ... We are very successful in remembering the past in that manner. That's how we know that Cesar was killed on the Ides of March. To put the holocaust in some separate category and to demand that it be there – to demand that we have more material evidence – is actually us somehow giving in to the Holocaust deniers by providing some sort of special evidence.