Rundfunk

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Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels, verkündet am 23. April 1933 im Münchner Funkhaus den neuen Kurs der nationalsozialistischen Rundfunkarbeit; rechts sitzt Chef der Staatskanzlei Hermann Esser, links der Intendant Hauptmann a. D. Richard Kolb.

Als Rundfunk wird die Übertragung von Informationen jeglicher Art (beispielsweise Ton, Text, Bilder) über elektromagnetische Wellen an die Öffentlichkeit bezeichnet. Zum Rundfunk gehören insbesondere der Hörfunk (Empfangsgerät: Radio) und das Fernsehen.

Zitate

  • „Die Funkwellen sind wie der geistige Strom, der die Welt durchflutet. Jeder von uns ist an ihn angeschlossen, jeder kann sich ihm öffnen, um von ihm die Gedanken zu empfangen, die die Welt bewegen. […] Der unsichtbare geistige Strom aber, der vom Ursprung kommt und die Welt in Bewegung brachte, ist seinerseits in Schwingung versetzt, gerichtet und geleitet vom schöpferischen Wort, das am Anfang war und das den Erkenntniswillen seines Erzeugers in sich trägt. […] Der Sänger, Tonkünstler, Hörspieler, der vor dem Aufnahmeapparat steht, singt oder spielt nicht mehr unmittelbar auf dem Rundfunkinstrument und somit nicht mehr unmittelbar für den Hörer. Der Kontakt zwischen beiden, der durch die gleichzeitigen seelischen Schwingungen über die Brücke der unsichtbaren elektrischen Wellen hinweg zum intensiven Erleben führt, ist zerrissen.“Richard Kolb[1]

Siehe auch

Fußnoten

  1. Richard Kolb: Das Horoskop des Hörspiels, Berlin 1932, S. 64 und 73