Hamer, Ryke Geerd

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Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer

Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer (Lebensrune.png 17. Mai 1935 in Mettmann, Rheinprovinz; Todesrune.png 2. Juli 2017 in Sandefjord, Norwegen) war ein deutscher Arzt und Medizinalwissenschaftler sowie Entdecker und Begründer der Germanischen Neuen Medizin, die der klassischen Schulmedizin weitgehend entgegensteht.

Leben

Ryke Geerd Hamer wuchs in Friesland auf und machte 1953 sein Abitur in Krefeld. Anschließend studierte er in Tübingen Humanmedizin und evangelische Theologie. 1957 legte er in Erlangen seinen Magister in evangelischer Theologie ab. Die Approbation erfolgte am 10. April 1962. Im Dezember 1963 promovierte er mit der Arbeit „Untersuchungen über den Einfluß des Adaptinols auf die Dunkeladaptation des gesunden Auges“.

1972 machte er seinen Facharzt für Innere Medizin und war als Internist an der Universitätsklinik Tübingen tätig. Hier hatte er jahrelang mit Krebspatienten zu tun. Neben seiner Arbeit betätigte er sich als Erfinder. Er ist Inhaber verschiedener Patente auf dem Gebiete der Medizinwissenschaft. Hier die herausragenden Beispiele: ein Skalpell, das es erlaubt, plastische Operationen weitgehend blutungsfrei durchzuführen; eine Spezialknochensäge; eine Spezialliege, die sich den jeweiligen Körperkonturen anpaßt; ein Gerät zur transkutanen Serumdiagnostik; ... All diese Erfindungen zeigen die außerordentlichen Begabungen dieses Mannes.

1976 wollte sich Dr. Hamer mit seiner Familie nach Italien zurückziehen, um dort kostenlos Kranke in den Elendsvierteln zu behandeln. Die Patentanmeldungen liefen und sollten für die nötige finanzielle Unterstützung sorgen.

1978 wurde während eines Urlaubs Hamers Sohn Dirk vom italienischen Prinzen Viktor Emanuel von Savoyen (Sohn des letzten italienischen Königs) auf der Insel Sola de Cavallo bei Korsika erschossen.[1] Nach einer Beinamputation und 19 weiteren Operationen starb Dirk an einer Gasbrandinfektion und einem Nierenversagen drei Monate später am 7. Dezember 1978 in der Universitätsklinik von Heidelberg. Dieser Vorfall veränderte das Leben von Dr. Hamer und seiner Familie.

„Mein armer Sohn, was hast Du durchgemacht, was hast Du gelitten, ohne je mit einem Wort zu klagen. Was hätte ich darum gegeben, hätte ich an Deiner Stelle sterben dürfen. Jede Nacht stirbst Du aufs neue in meinen Armen, 730 Nächte bist Du seither bei mir gestorben, und immer wollte ich Dich nicht loslassen aus meinen Armen und immer zog Dich das grausige Verhängnis. Ohnmächtig stand ich noch jedesmal zum Schluß und hab geheult wie vor zwei Jahren, so hemmungslos und fassungslos geheult wie damals zwischen all den schwerkranken Patienten und den abgestumpften, rohen und unbarmherzigen Ärzten und Schwestern, die mich nur zum Sterben noch zu Dir gelassen haben.“[2]

Kurz nach dem Tod seines Sohnes erkrankte Dr. Hamer an Hodenkrebs.

Ab 1981 arbeitete er als Oberarzt in der zur Universitätsklinik München gehörenden Krebsklinik. Dort kam ihm der Gedanke, ob seine Erkrankung vielleicht in irgendeinem Zusammenhang mit dem Tod seines Sohnes stehen könnte. Er befragte sämtliche Krebspatienten nach eventuell vorhandenen Schockerlebnissen, die sie kurz vor Beginn ihrer Erkrankung gehabt hatten und wurde ausnahmslos fündig.

Als er im Oktober 1981 seine Entdeckungen zum Gegenstand einer ärztlichen Diskussion in der Klinik machen wollte, wurde er von der Klinikleitung vor die Alternative gestellt, entweder abzuschwören oder die Klinik zu verlassen. Er verließ die Klinik, nachdem er in der ihm verbleibenden Zeit in Tag- und Nachtarbeit sämtliche Daten aller Krebspatienten durchforscht und die Ergebnisse aufgezeichnet und gesichert hatte. Von diesem Augenblick an waren seine Forschungen und sein Streit mit dem Prinzen von Savoyen eng miteinander verknüpft. Bis 1996 hat er an über 22.000 Fällen seine Erkenntnisse überprüft und in allen Fällen als richtig befunden.

1986 wurde Hamer vom Koblenzer Oberverwaltungsgericht die ärztliche Approbation aufgrund unterlassener ärztlicher Hilfeleistung entzogen, außerdem wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt.

Hamer betrieb seit 2009 aus einer kleinen Hafenstadt in Süd-Norwegen heraus den juristischen Versuch seiner medizinischen Rehabilitation.

Hamer wurde vorgeworfen, mit der Bezeichnung „germanisch“ und der Behauptung, Juden würden seine Erkenntnisse erfolgreich nutzen und verhindern, daß Nichtjuden damit geheilt werden, nationalgesinnte und israelkritische Menschen für seine Ideen einnehmen zu wollen. Er griff nicht nur einzelne Teilbereiche des Gesundheitswesens an, sondern indirekt die ganze medizinische Forschung des letzten Jahrhunderts, er hielt sie für überholt. Ihm wiederum wurde vorgeworfen, ein Scharlatan zu sein.

Filmbeiträge

Gespräch zwischen Dr. Hamer und Dr. Matthes Haug
Befragung durch Report München, 2010

Werke

Dokumentation

Literatur

  • Hanno Beck: Krebs ist heilbar, Amici di Dirk Verlag, Köln, ISBN 39267550326
  • Helmut Pilhar: Olivia – Tagebuch eines Schicksals, Amici di Dirk Verlag, Köln, ISBN 3926755083
  • Zeitschrift Raum&Zeit, AIDS, Ehlers-Verlag, ISBN 39801761346

Verweise

Quelle

Fußnoten

  1. „Die Abläufe dieses Abends wurden gerichtlich nur unzureichend aufgeklärt. Der Prinz von Savoyen wurde im ersten Verfahren freigesprochen, dann in einem Revisionsprozeß 1991 zu sechs Monate Bewährungshaft wegen unerlaubtem Waffenbesitz verurteilt. Soweit sich die Ereignisse rekonstruieren lassen hat sich Nicky Pende (Sohn des Hausarztes der Familie Savoyen und ein Freund von Dirk Hamer) ohne zu fragen das Ruderboot des italienischen Kronprinzen ausgeliehen, um zu seiner Yacht zu rudern auf der Dirk Hamer bereits in der Koje schlief. Der Prinz erregte sich so sehr über diesen vermeintlichen Diebstahl, daß er zu seinem Gewehr griff und auf den ‚Dieb‘ anlegte und mehrfach schoß. Dabei wurde der in der Yacht schlafende und unbeteiligte Dirk Hamer getroffen.“ (Quelle)
  2. Vgl.: Ryke Geerd Hamer: Vermächtnis der Medizin Teil II, 1999, Seite 11