Schlacht auf den Katalaunischen Feldern

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Die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern fand im Jahre 451 n. d. Z. statt. Ein römisch-westgotisches Heer besiegte die Hunnen unter Attila und hielt ihren weiteren Vormarsch auf. Attilas Plan bestand in der vollständigen Unterwerfung Mittel- und Westeuropas. Zu diesem Zweck überschritt ein fast 100.000 Mann starkes Hunnenheer im Frühjahr 451 bei Koblenz den Rhein und eroberte zunächst die lothringische Stadt Metz.

Dem Westgoten-König Theoderich I. schlossen sich weitere germanische Stämme den Römern an, so die Alanen unter ihrem Führer Sangibanus, die Burgunder und die Franken. Theoderich zog mit seinem gesamten Heer und seinen Söhnen Theoderich II. und Thorismund in den Kampf, verstärkte die schwache Truppen des römischen Heermeisters Flavius Aëtius und rettete im Juni 451 zunächst die von Attilas Armee belagerte civitas Aurelianorum (Orléans). Die Westgoten zogen zusammen mit den Truppen des Aëtius dem zurückweichenden Attila hinterher, und es kam in der Nähe von Troyes zur Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (etwa September 451). Während die meisten Westgoten unter Theoderichs Kommando auf dem rechten Flügel kämpften, befehligte Thorismund eine kleinere Schar am linken Flügel. Trotz des großen Sieges der Westgoten und die damit sichergestellte Rettung Germaniens bzw. Europas mußten sie den Tod ihres Königs während der Schlacht betrauern.

Die unterworfenen Ostgoten wurden von Attila zu Söldnerdiensten gezwungen und mußten dabei gegen ihre westgotischen Brüder kämpfen. Diese Schlacht bildet den Kern der Sage des Nibelungenlieds im Teil „Der Nibelungen Not“, wo über den Untergang des Stammes der Burgunder am Hofe Etzels (Attila) erzählt wird.


Literatur

Verweise

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