Zuroff, Efraim

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Efraim Zuroff

Efraim Zuroff, Mai 2007.jpg

Efraim Zuroff, 2007
Geboren 1948
in Neu York
Staatsangehörigkeit Israel
Volkszugehörigkeit Jude
Beruf Geschichtsschreiber, Nazi-Jäger

Efraim Zuroff (geb. 1948 in Neu York) ist ein israelischer „Holocaust“-Historiker, sein Titel „Der letzte Nazi-Jäger“ ist Nachfolger von Simon Wiesenthal.

Wirken

Efraim Zuroff ist Direktor des weltweit agierenden Simon-Wiesenthal-Zentrums, in Jerusalem. Seit 2001 publiziert er jährlich einen „Status Report“. Im April 2010 sprach er von höchst bedeutsamen Veränderungen. Die Strafverfolger der BRD machen nach Einschätzung des israelischen Simon-Wiesenthal-Zentrums Fortschritte bei der Aufklärung von angeschuldigten Personen, denen das Zentrum habhaft werden möchte. In seinem Jahresbericht gibt das Wiesenthal-Zentrum „Deutschland“ für die Aufarbeitung erstmals die Note „Sehr Gut“. Für das Vorjahr (2008) erhielt die Bundesrepublik ein „Gut“, davor war es noch ein „Mangelhaft“ gewesen.[1] In dem Jahresbericht habe erstmals gemeinsam mit den Vereinigten Staaten ein zweites Land die Bestnote erhalten. Zuroff lobte unter anderem, daß die BRD jetzt auch Nicht-Deutsche anklagen würde. Die Bundesrepublik sei nun auch bereit, Dienstgrade unterhalb von Offizieren zur strafrechtlichen Verantwortung zu ziehen. „Das eröffne ein gewaltiges Potenzial für neue Gerichtsfälle.“[2] Zuroff hat ein Kopfgeld ausgesetzt, das u.a. zur Ergreifung von Alois Brunner beitragen soll.[3]

Verweise

Fußnoten

  1. Deutschlandradio Kultur, 12. April 2010: Simon-Wiesenthal-Zentrum lobt deutsche Justiz
  2. 3sat, 12. April 2010: Nazi-Jäger Zuroff lobt Deutschland
  3. http://www.globalecho.org/37746/wahnsinn-juden-bieten-kopfgeld-fur-101-jahrigen-deutschen/