Marshall, George Catlett

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US-General George C. Marshall (1880-1959

George Catlett Marshall, Jr. (geb. 31. Dezember 1880 in Uniontown, Fayette County, Pennsylvania; gest. 16. Oktober 1959 in Washington D.C.) war ein US-amerikanischer General, Freimaurer und von 1947 bis 1949 Außenminister der Vereinigten Staaten.

Leben

1902 trat der Sohn eines Kohlenhändlers in die Armee ein. Im Ersten Weltkrieg diente er im Expeditionskorps, das gegen das Deutsche Kaiserreich kämpfte. 1919 wurde er Adjutant von John Pershing.

In den 1920er Jahren war er in China stationiert und wurde 1939 Stabschef der VS-Armee. In dieser Funktion unterließ er es – im Einverständnis mit Franklin D. Roosevelt – die ihm bekanntgewordene Meldung vom bevorstehenden Angriff auf Pearl Harbor an die dort stationierten Marineverbände weiterzuleiten.

Nach dem so bewußt erzwungenen Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg mobilisierte Marshall die Massen, um zum Kampf gegen die Achsenmächte aufzurufen. Aus dem Berufsheer von ca. 200.000 Mann wurden innerhalb kürzester Zeit zuerst 1,6, danach 8 Millionen Soldaten, die gegen das Dritte Reich und seine Verbündeten ins Feld zogen.

Marshall war Teilnehmer der Konferenzen von Casablanca, Teheran, Jalta und Potsdam. Von 1947 bis 1949 war er Außenminister und verkündete als „Retter“ den Marshallplan.

1950/51 war er Verteidigungsminister, später Präsident der Fluggesellschaft PanAm. Als Generalstabschef bekundete er:

„Die Natur neigt dazu Schwache zu übergehen. Das Gesetz, daß nur die Starken überleben, wird generell anerkannt. Die Welt nimmt die Wünsche der Schwachen nicht ernst.“

Für seine „Verdienste um Europa und den Frieden“ erhielt er 1953 den Friedensnobelpreis, später den Karlspreis. In der West-BRD wurden ihm „zu Ehren“ Münzen und Briefmarken herausgegeben[1].

Fußnoten

  1. Gerhard Frey: Prominente ohne Maske international, Seite 249, FZ-Verlag 1989, ISBN 3924309108