Rede vom 19. Juli 1940 (Adolf Hitler)

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Der Reichstag während der Rede

Im Verlauf dieser Reichstagsrede in der Berliner Kroll-Oper aus Anlaß der Beendigung des Westfeldzuges richtet Adolf Hitler ein wiederholtes, dieses Mal aber letztes, Friedensangebot an Großbritannien. Wenige Wochen zuvor, am 24. Mai 1940, erteilte Hitler einen Haltebefehl, um der britischen Armee bei Dünkirchen mit der Operation Dynamo die kampflose Evakuierung seiner im Westfeldzug eingesetzten und geschlagenen Truppen zu ermöglichen. Die Gründe für diesen Anhaltebefehl waren die weitere Hoffnung Adolf Hitlers auf einen endgültigen Friedensschluß mit England und Frankreich.

In seiner sachlich gehaltenen Rede spricht er von seinem „Ziel der Revision des sogenannten Versailler Vertrags unter allen Umständen, soweit aber irgend möglich auf friedlichem Wege.“
Er spricht von dessen Folgen als demütigende Diskriminierung, Rechtlosmachung, materielle Zerstörung der Gegenwart und der dadurch ausgelösten Vernichtung der Zukunft. Er verweist auf die damals Deutschland gegenüber gebrochenen Versprechen. Weiter führt er in Anspielung auf den 14-Punkte-Plan von Wilson wörtlich aus:

„Diesem Vertrauen in das Wort demokratischer Staatsmänner war unser Untergang zuzuschreiben!“

Hitler führt die polnische Verweigerungshaltung allen deutschen Lösungsvorschlägen gegenüber an, die einzig die Heimkehr der deutschen Stadt Danzig und die Lösung des Korridorproblems zum Ziele hatten. Weiterhin entlarvt er ausführlich als die wahren Kriegshetzer England und Polen und verweist nochmals auf sein abgelehntes Friedensangebot nach dem Polenfeldzug in seiner Rede vom 6. Oktober 1939.

Im folgenden beweist er die geplante Besetzung Norwegens durch England und Frankreich und begründet hiermit den deutschen Westfeldzug.

Wörtlich führt Hitler gegen Ende der Rede aus:

„Ich habe weder von Frankreich noch von England etwas anderes verlangt als nur den Frieden. Aber die Rüstungsinteressenten wollten die Fortsetzung um jeden Preis. [...] denn meine Absicht war es nicht, Kriege zu führen, sondern einen neuen Sozialstaat von höchster Kultur aufzubauen. Jedes Jahr dieses Krieges beraubt mich dieser Arbeit.“

Hitler warnt England eindringlich vor einer Fortführung des Krieges, den England zuvor an Deutschland erklärt hatte, indem er zum wiederholten Male an die englische Friedensbereitschaft apelliert und sagt:

„In dieser Stunde fühle ich mich verpflichtet, vor meinem Gewissen noch einmal einen Appell an die Vernunft in England zu richten. [...] Ich sehe keinen Grund, der zur Fortführung dieses Kampfes zwingen könnte. Ich bedaure die Opfer, die er erfordern wird. Auch meinem eigenen Volk möchte ich sie ersparen.“

Siehe auch die komplette Rede


Die in der Freiburger Zeitung veröffentlichte Rede:

Tondatei

Verweise

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