Alber, Hermann

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Hermann Alber (Lebensrune.png 12. Oktober 1925 Neckargartach, Kreis Heilbronn; Todesrune.png gefallen 2. August 1944 westlich Montchauvet, Frankreich)[1] war ein deutscher SS-Sturmmann der Reserve und Ritterkreuzträger im Mannschaftsstand des Zweiten Weltkrieges.

Leben

Hermann Alber im Winterdienstanzug der Hitlerjugend

Hermann Alber wurde am 12. Oktober 1925 in Neckargartach/Kreis Heilbronn geboren.

Am 2. August 1944 gegen 08.00 Uhr brach englische Infanterie, sowie fünf unterstützende Panzer, an der Straße Benybocage-Catheolles-Montchauvet ein und bedrängte eine Einheit des Heeres unter Major von Schenk.

Beim Gegenstoß von drei Panzer IV der 6. Kompanie des SS-Panzer-Regiments 9 der 9. SS-Panzer-Grenadier-Division „Hohenstaufen“ sowie dem Kompanietrupp der 9. Kompanie des SS-Panzergrenadier-Regiments 20, unterstellte sich der Sturmmann Alber neun versprengte Heeressoldaten und griff selbstständig die wichtige Höhe 221 südlich Arcais an. Er warf festgesetzte englische Infanterie und setzte dem weichenden Gegner bis zur Ortschaft La Vauteliere, am Fuß der Höhen 221 und 220, nach, in dem sich sechs englische Panzer sowie eine Infanteriekompanie des Gegners befanden. Alber vernichtete dabei einen Cromwell-Panzer mittels Handgranaten und zog sich dann auf die Höhe 221 zurück.

Der Soldatentod ereilte ihn noch am selben Abend, gegen 19.30 Uhr, beim Sturm auf die Höhe 176 nordostwärts Le Desert bei Montchauvet. Die Eroberung der Höhe erlebte er nicht mehr.

Seine Orden erhielt er alle posthum. Darunter neben dem Eisernen Kreuz 2. und 1. Klasse und dem Sonderabzeichen für das Niederkämpfen von Panzerkampfwagen durch Einzelkämpfer auch das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, welches ihm am 26. Dezember 1944 als SS-Sturmmann der Reserve und Kompanietruppmelder in der 9. Kompanie des SS-Panzergrenadierregiments 20 der 9. SS-Panzerdivision „Hohenstauffen“ verliehen wurde.

Grab

Sein Grab befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof im Park des Chateau Danvor zwölf Kilometer südlich von Aumay sur Odon.

Auszeichnungen

Literatur

  • Walther-Peer Fellgiebel: Die Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes 1939-1945, Podzun-Pallas Verlag, Friedburg 2000, ISBN 3-7909-0284-5

Verweise

Fußnoten