Blutzeugen – Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik

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Frontgestaltung des Buches.
Das Gebäude zeigt den Ehrentempel für die Gefallenen der Bewegung am Münchner Königsplatz.

Blutzeugen − Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik ist ein 2007 erschienenes Buch von André Busch, das sich mit den Blutzeugen während der Weimarer Republik beschäftigt.

Erläuterung

In dem Buch werden die Schicksale von Mordopfern des kommunistischen und sozialdemokratischen Terrors während der Zeit der sogenannten Weimarer Republik und weitere Schicksale Andersdenkender aufgeführt. Eine Vielzahl der dem Vergessen entrissenen Personen wurde später nach dem Wahlsieg der NSDAP als Blutzeugen geehrt oder fanden auf der Liste der unsterblichen Gefolgschaft der Hitlerjugend Erwähnung.

Erstmalig seit 1939 beschäftigte sich somit wieder ein Autor mit den Lebens- und Todesumständen vieler SA- und SS-Männer ebenso wie mit den einundzwanzig Gefallenen der Hitlerjugend bis zum endgültigen Wahlsieg der NSDAP. Neben den damaligen Veröffentlichungen bis 1945 hat Busch Gerichtsakten, Polizei- und Presseberichte ebenso ausgewertet wie Gespräche mit Angehörigen.

Die Texte weisen die noch greifbaren biographischen Daten der Blutzeugen aus und rücken die Toten durch zahlreiche seltene und teilweise unveröffentlichte Bilder der Kampfzeit aus dem Dunkel des Vergessens. Das Vorwort zum Buch schrieb Emil Klein noch kurz vor seinem Tode, letzter bis dahin noch lebender Teilnehmer des Marsches auf die Feldherrnhalle.

In der ersten Auflage von 2008, die Ende 2009 bereits vollständig vergriffen war, fanden sich jedoch auch eine Reihe kleinerer Fehler. So wurde angegeben, daß es von den Blutzeugen Felix Allfarth und Wilhelm Ehrlich keine Bilder gebe. Interessanterweise beinhaltete das Buch auch eine kurze Darstellung des Schicksals von Erika Jordan, dies sogar mit einem Bild. Dagegen war der Abschnitt über Josef Grün bislang noch recht dürftig.

Darüber hinaus enthielt die erste Ausgabe einige kleinere Fehler bei Datumsangaben und im Text, die zum Teil in der angekündigten folgenden Auflage korrigiert wurden.

Das Buch enthält keine Beschreibung sämtlicher Mordopfer der offiziellen Liste der Blutzeugen der Bewegung, dennoch findet sich eine Vielzahl darin wieder. Darüber hinaus werden auch die Schicksale einiger Mordopfer des roten Terrors beschrieben, die weder auf der „Liste der Blutzeugen der Bewegung“ noch in der „Unsterblichen Gefolgschaft der Hitlerjugend“ erwähnt werden.

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