Boas, Franz

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Prof. Dr. phil. Dr. h. c. mult. Franz Boas

Franz Boas (Lebensrune.png 9. Juli 1858 in Minden; Todesrune.png 21. Dezember 1942 in Neu York) war ein einflußreicher jüdischer Anthropologe, der sich aber stets als „Deutscher“ bezeichnete.

Werdegang

Boas war nach Abitur, Studium (im Wintersemester 1877/78 trat er wie sein Vetter der Burschenschaft Alemannia Bonn bei), der Promotion 1881 zum Dr. phil. in Kiel, dem Dienst bei der Preußischen Armee (Einjährig-Freiwilliger im Infanterie-Regiment „Prinz Friedrich der Niederlande“ (2. Westfälisches) Nr. 15) und seiner Zeit als Privatdozent an der Friedrich-Wilhelms-Universität, auf Einladung seines Onkels, einem Kinderarzt und Achtundvierziger, 1886 in die Vereinigten Staaten gereist. Er heiratete 1887 die Deutschamerikanerin Maria Krackowizer in Neuyork, Tochter des Chirurgen Ernst Krackowizer, einem weiteren „Forty-Eighter“.

Prof. Dr. Boas galt als Gründungsvater der „American Anthropological Association“ (AAA).[1] Zu den Widersachern der Gesellschaft gehörte die renommierte „Galton Society“, geründet von Madison Grant und Prof. Henry Fairfield Osborn am 2. April 1918, da ihrer Meinung nach die AAA „in jüdischer Hand“ war.

Wirken

David Duke schreibt über ihn folgendes:[2]

„Franz Boas wird allgemein als geistiger Vater der modernen, egalitaristischen anthropologischen Schule anerkannt.“

Weiter heißt es bei Duke:

„Ehe sich Franz Boas zur Galionsfigur der ‚neuen‘ Anthropologie mauserte, hatte er der damals allgemein anerkannten These zugestimmt, dass sich Rassenunterschiede auch auf geistigem Gebiet niederschlagen.“

Duke fährt fort und schließt wie folgt:

„Boas und seine vielköpfige Jüngerschar pflegten rege Beziehungen zu allen möglichen kommunistisch orientierten Gruppierungen. Immer wieder verkündete Boas, er führe einen ‚heiligen Krieg gegen den Rassismus‘. Er starb dann unerwartet bei einem Mittagessen, nachdem er ein weiteres und letztes Mal die Notwendigkeit des Kampfes gegen den ‚Rassismus‘ beschworen hatte. Ihm und seinen Gefährten gelang es nach und nach, die meisten anthropologischen Abteilungen der US-Universitäten in ihren Griff zu bekommen, indem sie ihre egalitär gesinnten Mitstreiter ermunterten, möglichst viele Gesinnungsgenossen in akademische Positionen zu hieven. Während die Verfechter der traditionellen Anthropologie von keinerlei Ressentiments beseelt waren und keine politischen Ziele verfolgten, führten Boas und seine Gefolgsleute einen regelrechten Kreuzzug, um jedes Wissen von der Verschiedenheit der Rassen aus den modernen Universitäten zu verbannen. Dies gelang ihnen auch.“

Auszeichnungen und Ehrungen (Auszug)

  • 1919: Goldmedaille der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
  • 1923: Akademischer Ehrenbürger der Universität Bonn
  • 1923: Ehrendoktorwürde der philosophischen Fakultät der Universität Graz
  • 1931: Ehrendoktorwürde der Universität Kiel zum 50. Doktorjubiläum

Werke (Auswahl)

  • Baffin-Land. Geographische Ergebnisse einer in den Jahren 1883 und 1884 ausgeführten Forschungsreise. Perthes, Gotha 1885. (online)
  • Beiträge zur Erkenntniss der Farbe des Wassers. Kiel 1881.
  • Sprache der Bella-Coola-Indianer. 1886
  • The Mind of Primitive Man. 1911. (2. Auflage 1938)
  • Das Geschöpf des sechsten Tages. Colloquium Verlag, Berlin 1955.
  • Kultur und Rasse. Veit, Leipzig 1914. (2. Auflage. Gruyter, Berlin 1922)
  • Aryans and Non-Aryans. Information and Service Associates, New York 1934.

Literatur

Fußnoten

  1. Die erste Gesellschaft war die „American Ethnological Society of New York“ von Albert Gallatin, inzwischen inaktiv, wurde sie 1899 von Franz Boas wiederbelebt. Schon 1882 hatte die „American Association for the Advancement of Science“ eine anthropologische Abteilung, allerdings wollte Boas mit anderen eine nationale Gesellschaft mit nur 40 Akademikern. 1902 erfolgte die Neugründung der AAA, der erste Präsident, W. J. McGee, öffnete die Mitgliedschaften für alle Interessierte. Zuerst unzufrieden, wurde Franz Boas dann dritter Präsident der AAA (1907–1908).
  2. 96-book.png Scribd David Duke / Jürgen Graf (Übers.): Der jüdische Extremismus, S. 69 & 70