Châteaubriant, Alphonse de

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Alphonse Van Bredenbeck de Châteaubriant (auch Châteaubriand) (* 25. März 1877 in Rennes; † 2. Mai 1951 in Kitzbühel) war ein deutschfreundlicher französischer Schriftsteller.

Leben

Chateaubriant war der Sohn eines Landadeligen und wuchs in einem Schloß in der Vendée auf. 1911 erhielt er eine der höchsten Literaturauszeichnungen Frankreichs, den Prix Goncourt. Nachdem er im Ersten Weltkrieg für Frankreich gedient hatte wandte er sich ob der Kriegserlebnisse einer Art katholisch geprägtem Pazifismus zu.

1935/36 bereiste er das Dritte Reich und begeisterte sich für Adolf Hitler, den er als Wegbereiter eines wahren Christentums feierte und ihm die Schrift La gerbe de forces widmete. Die im Deutschen Reich geschaffene Ordnung sah er als vorbildlich auch für Frankreich an. Am 2. September 1938 wurde Chateaubriant auf dem Obersalzberg vom Reichskanzler empfangen. Ebenso traf er mit Alfred Rosenberg und Joseph Goebbels zusammen.

Er veröffentlichte eine Wochenzeitung (La Gerbe) und war ab 1943 als Vorsitzender des Front Révolutionaire National führender Repräsentant für eine deutsch-französische Allianz gegen den anglo-amerikanischen Machtblock. Er ermunterte französische Freiwillige zum Eintritt in die Waffen-SS zum Kampf gegen den Bolschewismus, mußte im August 1944 vor den „Befreiern“ ins Deutsche Reich fliehen und tauchte unter falschem Namen (Dr. Alfred Wolf) in Tirol unter.

In Frankreich in Abwesenheit zum Tode verurteilt gelang es ihm, den Nachstellungen des französischen Geheimdienstes zu entgehen. Chateaubriant verstarb 1951 in einem Kloster[1].

Fußnoten