Obersalzberg

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Das Kempinski-Hotel Berchtesgaden am Obersalzberg

Der Obersalzberg ist ein 900 bis 1.000 m hoher Berg bei Berchtesgaden und beliebtes Fremdenverkehrsziel.

Geschichte

Berghof

Hauptartikel: Berghof (Obersalzberg)

Auf dem Obersalzberg befand sich der im alpenländischen Stil erstellte Berghof Adolf Hitlers und weiterer Politiker des Dritten Reiches.

Nach der Machtübernahme erfuhr der Obersalzberg die größten baulichen Veränderungen seiner Geschichte. Um den zum repräsentativen Wohnsitz umgebauten Berghof gruppierten sich die Häuser der Politiker Martin Bormann, Hermann Göring und Albert Speer sowie Gästehaus, SS-Kaserne, Gutshof mit Gewächshaus und unterirdische Bunker. Der Großteil der vorhandenen Bebauung wurde abgetragen. In der Grundsubstanz erhalten blieben lediglich das zum Quartier des Sicherheitsdienstes ausgebaute Hotel „Zum Türken“ sowie Teile der ehemaligen „Pension Moritz“ des früheren Luftfahrtpioniers Bruno Büchner, die zum „Platterhof“ erweitert wurde, und deren Dependance, das „Gästehaus Hoher Göll“.

Zerstörung

Am 25. April 1945, gegen 11 Uhr, wurden der Berghof mit Nebengebäuden und die danebenliegende Kaserne (mit unterirdischen Anlagen) durch Bomberangriffe in einem Großangriff mit 318 Bombern der Royal Air Force in zwei Wellen schwer getroffen.

Das Haus „Bormann“ wurde völlig zerstört. Gerda Bormann überlebte mit ihren Kindern im Luftschutzbunker, sie fuhren dann nach St. Christian (Dolomiten), wo Gauleiter Hofer ein Ausweichquartier vorgesehen hatte.

Besatzer

Verschiedene Gebäude mußten nach dem Krieg für die VS-Streitkräfte instandgesetzt werden, wie der „Platterhof“ (Hotel General Walker), das „Atelier Speer“ (Evergreen Lodge) sowie der ehemalige Gutshof; sie dienten den Invasoren der US Army als Erholungszentrum. Die anderen Gebäude hingegen (Berghof, SS-Kaserne sowie die Wohngebäude von Göring und Bormann) wurden 1952 abgetragen oder gesprengt. Die Stelle des Berghofes ist heute bewaldet; wenige Stützmauern sind noch erhalten, ebenso die von 1943 bis 1945 errichtete Bunkeranlage.

Hotel

Nach dem Abzug der Besatzertruppen 1996 entschied sich die Bayerische Staatsregierung für einen Hotelneubau, seit 2009 befindet sich dort ein Fünf-Sterne-Hotel.

Siehe auch