Defätismus

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Defätismus, auch Defaitismus (französisch: défaitisme, von défaite, „Niederlage“), bezeichnet zersetzendes Gedankengut und eine Einstellung, bei der man annimmt, daß sich alles zum Ungünstigen entwickeln wird, und ein daraus resultierendes Verhalten, das letztlich in Selbstaufgabe mündet.

Der Begriff wurde während des Ersten Weltkrieges in Frankreich geprägt[1] und bedeutet die lähmende Mutlosigkeit angesichts einer drohenden Niederlage, z. B. die Überzeugung, daß ein Krieg ohnehin verlorengeht. Abdankungsbereitschaft und Fatalismus können auch eine moralisch verzierte Form annehmen und mit einer rechthaberischen oder selbstgefälligen Haltung einhergehen. Die Psychologie des 20. Jahrhunderts beschreibt reale Fälle einer solchen totalen Selbstaufgabe mit dem Terminus „Stockholm-Syndrom“.

Zitate

  • „Staatenlose muslimische Terroristen sind keine hinreichende Bedrohung für ein derart massives US-Militär und das Problem mit einem wirklichen Wettrüsten wäre, dass die US-Waffenkonzerne dann Waffen herstellen müssten, welche auch funktionieren, anstatt nur Budgetüberschreitungen zu produzieren, welche die Profite steigern. Das neuste US-Raketenschiff blieb zwei Mal liegen und musste in einen Hafen geschleppt werden. Die F-35 hat endlose Summen verschlungen, hat eine ganze Reihe von Problemen und ist bereits deklassiert. Die russischen Raketen erreichen Überschallgeschwindigkeit. Die russischen Panzer sind überlegen. Die explosive Kraft der russischen Interkontinentalrakete Satan II ist furchterregend. Die Moral der russischen Streitkräfte ist hoch. Sie sind nicht durch 15 Jahre des weitestgehend erfolglosen Kampfes in sinnlosen Kriegen gegen Frauen und Kinder ausgelaugt. Washington kann angesichts der Korruptheit des militärisch-industriellen Komplexes in den USA so viel wettrüsten wie es will, es wird keine Gefahr für Russland oder China darstellen, erst recht nicht für die strategische Allianz zwischen den beiden Mächten.“Paul Craig Roberts, früherer VS-Spitzenpolitiker und vielgelesener Analyst, selber sicher kein Defätist, über die Kampfmoral der in NWO-Diensten kämpfenden VS-Army[2]

Siehe auch

Fußnoten

  1. Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Aufl., 1988, 4. Band, S. 366, Stichwort Defaitismus
  2. Paul Craig Roberts: Was hat Henry Kissinger vor?, Nachtwächter (n8waechter.info), 29. Dezember 2016