Brockhaus Enzyklopädie

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Die Brockhaus Enzyklopädie ist seit 1808 eine der traditionsreichsten alphabetisch geordneten Enzyklopädien vom F. A. Brockhaus Verlag in deutscher Sprache. Sie hatte bis zu ihrem qualitativen Niedergang spätestens seit den 1970er Jahren auch gegenüber dem Ausland eine Vorbildfunktion.

Erläuterung

Sie geht auf den deutschen Verleger Friedrich Arnold Brockhaus zurück, der das Conversations-Lexikon – Conversations-Lexicon oder kurzgefasstes Handwörterbuch für die in der gesellschaftlichen Unterhaltung aus den Wissenschaften und Künsten vorkommenden Gegenstände mit beständiger Rücksicht auf die Ereignisse der älteren und neueren Zeit (sechs Bände zwischen 1796 und 1808) von Renatus Gotthelf Löbel (1767–1799) und Christian Wilhelm Franke (1765–1831) ausgebaut hatte.

Die 19. Auflage in 24 Bänden, veröffentlicht ab 1986, war die letzte in klassischer deutscher Rechtschreibung. Die 21. Auflage erschien 2005/06. Seitdem wird das Werk nur noch digital in gewissem Umfang erhalten und nicht mehr in gedruckter Form herausgegeben.

Niedergang

Die Enzyklopädie bewegte sich im geistigen Niedergang parallel zur destruktiven Revolte der 68er. Immer stärker brachte sich Marxismus und Kulturmarxismus in dem traditionsreichen Werk zur Geltung, der sich jedoch zu tarnen verstand. Der Informations- und Bildungswert des Werks verlor sich in den letzten Jahrzehnten stark. Eine immer ausgeprägtere politische Korrektheit, insbesondere bei Stichwörtern zur Geschichte der Weißen, zu Politik und Gesellschaft, ein grassierender Judäozentrismus, wo immer möglich, und die Bewachung und das Redigieren von Religions-Artikeln durch christliche Theologen und Judäozentriker, trugen zum beschleunigten Qualitätsverlust der Enzyklopädie bei.

Völlig willkürlich unterschlug das Werk auch wichtigste Tatsachen, beispielsweise in der 19. Auflage (1986 ff.):

Zur Völkerschlacht bei Leipzig erwähnte das Werk nichts zur Dimension des Vorgangs (de facto bis dahin die wahrscheinlich größte Schlacht der Weltgeschichte) und brachte keine einzige Zahlenangabe – von den rund 600.000 Teilnehmern aus über einem Dutzend Ländern wurden in der Schlacht 92.000 getötet oder verwundet.

Bei den Stichwörtern Sowjetunion und KPdSU und in einem mehrseitigen Artikel über Kommunismus schwieg man bewusst über das GULag-System und die dutzende Millionen Opfer der umgesetzten kommunistischen Ideologie. Ebenso bei den Stichwörtern China, Kommunistische Partei Chinas und Mao Zedong: kein Wort über die vielen Millionen vom Regime Ermordeten. Stattdessen verlegte man sich auf Shoaismus.

Einstellung der Druckausgabe

Im August 2014 wurde bekannt, dass nach der Einstellung aller gedruckten Brockhaus-Lexika im Jahr 2013 auch das Buchhandels- und Direktvertriebsgeschäft beendet wurde. Die Netzausgabe der Enzyklopädie sollte laut Ankündigung vorerst erhalten bleiben.

Verkauf ins Ausland

Im Jahr 2015 übernahm die schwedische NE Nationalencyklopædin AG die Vermarktung der Marke Brockhaus. Die BRD-Unternehmenstochter NE GmbH in München entwickelt und vertreibt seitdem die Netzausgabe der Brockhaus Enzyklopädie. Diese ist durch und durch zeitgeistkonform, in der Redaktion der Nachschlagewerke der Firma sind 61,3 Prozent des Personals weiblich (Stand: 2025); neuerdings setzt man auf generative Künstliche Intelligenz.

In der Selbstdarstellung heißt es:

„Brockhaus steht für Wissen für Alle. Unsere Pakete richten sich an Schulen und Lehrkräfte, an Bibliotheken beziehungsweise deren Nutzer:innen sowie an Privatpersonen oder Unternehmen.“ „Zur Unterstützung unserer Arbeit und bei der Erstellung der Lerninhalte nutzen wir ergänzend diverse digitale Tools sowie KI-Systeme.“ „Unter der Firmierung Brockhaus | NE GmbH vollzieht das Unternehmen eine Wandlung vom Wissens- zum Bildungsanbieter. Bibliotheken und Schulen unterstützt Brockhaus mit verschiedenen Nachschlagewerken, dem E-Learning-Angebot Schülertraining und digitalen Lehrwerken bei der Vermittlung wichtiger Informations- und Medienkompetenzen für ein Leben in der digitalen Gesellschaft. Privatkunden können die Enzyklopädie und das Schullexikon über ein Abonnement beziehen.“

Bildergalerie

Siehe auch