Harnack, Falk

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Falk Harnack (Lebensrune.png 2. März 1913 in Stuttgart; Todesrune.png 3. September 1991 in Berlin) war ein deutscher Regisseur, Drehbuchautor, Verräter und besonders gewissenloser und niederträchtiger Karrierist. Durch seinen Bruder Arvid hatte er Kontakte zur „Roten Kapelle“ und war Mitangeklagter der Weißen Rose vor dem Volksgerichtshof.

Leben und Wirken

Harnack war frühzeitig bolschewistisch eingestellt und nahm als Student an Protesten gegen den NS-Studentenbund teil. Er arbeitete nach seinem Studium als Dramaturg und Regisseur, bis er zur Wehrmacht eingezogen wurde. Wegen seiner Beteiligung an Aktionen der „Weißen Rose“ stand Harnack vor dem Volksgerichtshof. Er wurde begnadigt, da seine Mutter bereits einen Sohn als Verräter verloren hatte. Zum Dank lief Harnack 1943 zu griechischen Partisanen über und kämpfte gegen sein eigenes Volk aus dem Hinterhalt. Nach der „Befreiung“ wurde Harnack Unterstützer des bolschewistischen Systems und arbeitete bei der DEFA. Später wechselte er zu Artur Brauners CCC-Film, um schließlich leitender Regisseur beim ZDF zu werden. Für sein ehrloses Verhalten sowie seine Leistungen bei der Umerziehung wurde er in Ost und West mit zahlreichen Preisen versehen.[1]

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 1952 Ehrennadel der DEFA in Gold
  • 1959 Silberne Ehrennadel der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger
  • 1977 Ehrenurkunde der VVN
  • 1983 Filmband in Gold in der Kategorie: „Langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film“
  • 1989 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

Fußnoten

  1. Prominente ohne Maske, FZ-Verlag, 1986, ISBN 3924309019