Fischer, Leonhard

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Leonhard Fischer, Spitzname Lenny Fischer (Lebensrune.png 6. Januar 1963 in Nordhorn, Grafschaft Bentheim) ist ein Bankmanager in der BRD. Fischer ist seit 2007 zusammen mit Timothy Collins Leiter des Finanzinvestors RHJ International.

Werdegang

Leonhard Fischer studierte Betriebswirtschaft. 1985 begann er bei der Investmentbank J. P. Morgan. 1995 wechselte er zur Dresdner Bank, wo er 1999 Vorstand wurde und 2000 das Investment Banking übernahm. 2003 wurde er CEO bei der Schweizer Versicherungsgruppe Winterthur. Er wurde auch Mitglied der Geschäftsleitung bei deren Eigentümerin Credit Suisse und verantwortete den Bereich Europa, Mittlerer Osten und Afrika.[1]

2007 übernahm er zusammen mit dem US-Amerikaner Timothy Collins die Leitung des Finanzinvestors RHJ International. Aktuell führt er zusammen mit Gerd Häusler die Verhandlungen für RHJ International im Zusammenhang mit dem anstehenden Verkauf des Automobilherstellers Opel durch General Motors.[2]

Der Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner kaufte gemeinsam mit dem Bankmanager Leonhard Fischer die Villa Schöningen (Dokumentationsmuseum) in Potsdam, die direkt an der Glienicker Brücke liegt. Hier werden Dauerausstellungen zur deutschen Teilung, wie „Spione, Mauer, Kinderheim – An der Brücke zwischen den Welten“ präsentiert.[3]

Fußnoten

  1. Hermann-Josef Knipper / Robert Landgraf: „Die Finanzindustrie hat sich kollektiv blamiert“, Interview mit Leonhard Fischer im Handelsblatt vom 6. April 2009
  2. Sven Afhüppe, Oliver Stock: Zwei für ein Ziel, Handelsblatt vom 17. Juli 2009
  3. Angela Merkel eröffnet Museum Villa Schöningen an Glienicker Brücke, Deutschlandradio Kultur, 08. November 2009