Untersee-Frachtschiff

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Blockadebrecher, Kapitän Paul König und Kapitän Karl Schwartzkopf.jpg

Die Idee von Untersee-Frachtschiffen bzw. Frachttauchbooten geht auf Alfred Lohmann zurück. Die U-Boote sollten den Frachtverkehr in die VSA sichern und transportierten Güter wie z. B. Rohstoffe und Post von Deutschland in die VSA, da diese zum damaligen Zeitpunkt noch nicht am gegen Deutschland gerichteten Ersten Weltkrieg eingetreten waren.

Erläuterung

Ermöglicht wurde die zielgenaue Fahrt durch den neuentwickelten deutschen Anschütz-Kreiselkompaß. Weltweit wurden bislang nur zwei Handels-U-Boote konstruiert und eingesetzt. Dies waren die deutschen Handels-U-Boote „U-Deutschland“ unter Paul König und „U-Bremen“ unter Karl Schwartzkopf, welche zur Zeit des Ersten Weltkriegs in Dienst gestellt wurden. Der Bau von Handels-U-Booten war notwendig geworden, weil der Überseehandel des Deutschen Reiches infolge der englischen Seeblockade weitestgehend unterbunden war. Nachdem die VSA 1917 auf der Seite der Entente in den Krieg eingetreten waren (→Balfour-Deklaration), konnten die friedlichen Handelsfahrten jedoch nicht mehr fortgeführt werden.

Literatur

  • Unsere Handels-Unterseeboote in Wort und Bild dargestellt, 1917