Freikorps „von Klewitz“

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Freikorps-Führer Oberst von Klewitz
Willi von Klewitz-Unterschrift.jpg

Das Freikorps „von Klewitz“ war ein Freikorps, das nach dem Ersten Weltkrieg aufgestellt wurde. Aus dem Freikorps entstanden die Reichswehr-Infanterie-Regimentern 17 und 18 der Vorläufigen Reichswehr und schließlich das 6. Infanterie-Regiment der Reichswehr.

Hintergrund

Die Gründung des Freikorps „von Klewitz“ war am 22. April 1919 in Berlin. Es war der Ersatz aus dem Freikorps „Löschebrand“, I. Bataillon. Das Freikorps war dem Garde-Kavallerie-Schützen-Korps unterstellt. Führer der Freiwilligenformation war Oberst Wilhelm „Willi“ von Klewitz aus Magdeburg (1872–1928).

Auflösung

Die Auflösung dieser Einheit fand am 6. Oktober 1919 statt.[1]

Stärke und Gliederung

Die Stärke bestand aus 43 Offiziere, 134 Unteroffiziere, 686 Mann und 107 Pferde. Die Gliederung bestand aus 8 Infanterie-Kompanien, 2 Maschinengewehr-Kompanien, 1 Minenwerfer-Kompanie und 1 Nachrichtenzug.

Einsatz

Der Einsatz des Freikorps fand 1919 in Grünau, Neuzittau, Adlershof, Gosen, Niederschöneweide, Chemnitz und Oberschlesien statt.

Fußnoten

  1. Der Schulungsbrief: Die deutschen Freikorps von 1918 bis 1923 (H. W. Zastrow), Oktober 1936