Guse, Arnold
Arnold Guse ( 14. Juni 1911; 19. Januar 1932 in Essen) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.
Leben
Der SS-Mann Arnold Guse wurde von Zeitgenossen als ein vorbildlicher Kamerad und ein stets hoffnungsfroher Mensch beschrieben. Den größten Teil seiner Jugend verbrachte er in Pommern, bis er als Neunzehnjähriger nach Essen kam, dort in die SA eintrat und im SA-Heim wohnte. Nach einjähriger SA-Dienstzeit kam er zur SS.
Sein Leben war Dienst und Kampf für Deutschland. Am 19 Januar 1932 wurde das Haus Mauerstraße 1 in Essen, in dem zwei nationalsozialistisch gesinnte Familien wohnten, von Kommunisten belagert. Es wurde Hilfe aus dem SA-Heim herbeigeholt, und zwölf SA- und SS-Männer, unter ihnen Arnold Guse, eilten herbei. Auf dem Vorplatz der Marienkirche wurden sie von den Kommunisten mit Schüssen empfangen. Arnold Guse erlitt einen Lungen- und Herzsteckschuß. Auf dem Wege zum Krankenhaus verstarb er eine halbe Stunde später mit den letzten Worten an seine Kameraden:
- „Heil Hitler! Kämpft weiter für das Dritte Reich!“
Literatur
- André-Klaus Busch: Blutzeugen – Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik, Deutsche Stimme, ISBN 978-3935102209
- Hermann Liese: Ich kämpfe, Franz Eher Verlag 1943
- Hans Weberstedt / Kurt Langner: Gedenkhalle für die Gefallenen des Dritten Reiches, Franz Eher Verlag 1938
- Der Schulungsbrief: Ihr Vermächtnis. Letzte Worte unserer Toten, (3/1936)