Kommunismus

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Kommunismus (von lat. communis, „gemeinsam“) bezeichnet das politische Ziel einer klassenlosen Gesellschaft, in der das Privateigentum an Produktionsmitteln aufgehoben ist und das erwirtschaftete Sozialprodukt gesellschaftlich angeeignet wird („vergesellschaftet“), das heißt, allen Menschen gleicherweise zugänglich sein soll. Er wird häufig als das gegenteilige System zum Kapitalismus bezeichnet; dies trifft aber nur auf Teilbereiche zu, da beide Systeme in ihrer Grundausrichtung materialistisch sind und sich letztendlich immer kulturzerstörend, parasitär und zersetzend auswirken.

Der Kommunismus ist eine antinationale bis volkszerstörende Erscheinungsform der Neuen Weltordnung und weist insofern den Grundcharakter eines antinationalen Asozialismus auf.

Inhaltsverzeichnis

Ameisenstaat und Anthropologie

Kommunismus funktioniert bei staatenbildenden Insekten scheinbar zu einem hohen Grad, ist aber für Lebewesen mit hoher Individualisierung und weitgehend egoistischer Grundausrichtung weder anstrebenswert noch überhaupt praktikabel. Die diesbezügliche Illusion – und die abwegige marxistische Geschichtsphilosophie – eignet sich jedoch vortrefflich zur Verführung und Instrumentalisierung von Massen. In der praktischen Politik und im politisch-propagandistischen Kampf changiert der Marxismus stets zwischen der Aussage, die zunächst sozialistische und dann kommunistische Zukunft sei eine unabwendbare, gleichsam naturnotwendige Entwicklung, und der gegenteiligen ideologischen Fixierung auf revolutionären, unberechenbaren Aufruhr.

Anthropologisch gilt, daß ausnahmslos alle sozialen Systeme (Großgesellschaften, Firmen, Familien) strikt hierarchisch gegliedert sind. In diesem Sinne sind Menschen „soziale Wesen“: Sie fürchten den Nebenmenschen, sie ängstigen sich vor dessen vorherrschenden Meinungen, sie äffen Ranghöhere nach und folgen Anordnungen und Einstellungen ohne eigenes Urteil. Echte Individualität ist deshalb immer bedroht und stößt auf scharfe Mißbilligung; der starke Einzelne sucht Unabhängigkeit, weil er die nivellierende Macht der sozialen Kontrolle kennt. Typische Marxisten sind hingegen schwache Einzelne; sie suchen den unbilligen Vorteil, die Schwungmasse der „Einheit“ und eine gesinnungsprüfende erweiterte Macht der sozialen Kontrolle. Im Kulturmarxismus werden die Brechtsche Arbeiterjoppe, die zerrissene Hose des Punkers und die Manieren von Ungebildeten (in modernen Spätzuständen auch reiner Infantilismus) zu Orientierungsmustern einer falschen, perversen Rangordnungsbildung, die faktisch keine Lebenskraft hat, sondern nur als Pose und als Nivellierungsrichtung fungiert.

Je informeller und nicht-institutionalisierter ein soziales System ist (Banden, Vereine, Freundschaften), desto stärker wirken darin die erblich verhaltenssteuernden Muster der Rangbildung. Wenn tatsächlich einmal Menschen als „Gleiche“ und „auf Augenhöhe“ miteinander umgehen, so darf mit zwingender Sicherheit geschlossen werden, daß sie darin einen Modus gefunden haben, ganz ohne Worte auf andere herabzusehen (es gibt also immer nur relative Gleichheit, und die ist keineswegs menschenfreundlich).

Humanistische Ansprüche und die Realität des Genickschußkommunismus

Für marxistische Führer gilt: Der glühende Enthusiasmus, den kommunistische Diktatoren für militärische Auszeichnungen und für das aristokratische Privileg der Treibjagden gezeigt haben, spricht eine recht deutliche Sprache, was Egalitarismus unter kommunistischen Befehlshabern eigentlich bedeutet. Der Kommunismus strebt verbal die „Gleichheit“ aller Menschen an und sucht dieses Ideal durch die Herstellung einer neuen gesellschaftlichen Ordnung zu verwirklichen, die einen „neuen Menschen“ ermöglichen soll, der dann als der bessere Mensch gilt. Daß dies eine schwere Gewaltdrohung gegen jeden individuellen Einzelnen impliziert, ist selbst heute vielen politisierenden Pseudo-Intellektuellen nicht klar.

Kritiker sehen in derartigen Parolen seit je Gleichmacherei, Nivellierung von Wertunterschieden und aufgenötigte Zwangsideale, die bloß von einer Clique von Intellektuellen ausgehen, aber nie (nicht einmal zufällig) dem Willen des Volkes entsprechen. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, muß jedoch konzediert werden, daß ein christlich-konservativer Standpunkt seit dem Ende des deutschen Kaiserreiches – einhundert Jahre hindurch – ausschließlich politische Niederlagen erlitten hat und heute als völlig leere Hülle erscheint, in der eine Bundeskanzlerin Angela Merkel ungestört und unwiderprochen ultralinke Zielsetzungen durchzupeitschen vermag. Welches Umerziehungspotential ursprünglich schon in marxistischen Forderungen eingekapselt ist, zeigt die Geschlechtergleichschaltung, die in der BRD dem Schulsystem als Lernziel aufgezwungen worden ist.

Konservative Denker verweisen unermüdlich darauf, daß der Mensch nicht nur zum Guten befähigt ist und alle Versuche, eine Besserung der Menschen (oder gar die Schöpfung eines „neuen Menschen“) durch künstliche Systeme erzwingen zu wollen und solchermaßen eine für „ideal“ gehaltene Gesellschaft zu basteln, nur die Hölle auf Erden erschafft. Die Umsetzung der kommunistischen Ideale ging historisch immer mit massivem Zwang von staatlicher Seite vor sich. Eine tiefverankerte Angst vor dem Kommunismus (nach den welthistorischen Erfahrungen der Ermordung der Zarenfamilie – in der Nacht von 16. auf 17. Juli 1918 in Jekaterinburg – und dem jahrelangen „roten Terror“ des Bürgerkrieges) verhalf unter anderem dem Nationalsozialismus zum Aufstieg.

Kommunistische Bewegungen konnten sich nur in Gebieten etablieren, die vollkommen wirtschaftlich am Boden lagen, meist durch lange Kriegsperioden (Kambodscha nach dem nicht-erklärten Bombenkrieg der VSA ist ein drastisches Beispiel dafür). Der Kommunismus war eine Tyrannei, an der sich nicht nur Wallstreet-Banken durch das Ausschröpfen des russischen Volkes bereichert haben. 20 Millionen hat der Jude Jacob Schiff in die Oktoberrevolution investiert, 100 Millionen Dollar hat er wieder herausgeholt.[1] Die jüdischen Parteibonzen Bronstein (Trotzki), Sokolnikow und Rosenfeld (Kamenew) führten Millionenkonten in der Schweiz, mutmaßlich war ihnen klar, daß die Schweiz in der Zukunft (nach 1939) „sicher“ bleiben würde.

Da es im System des Privatbesitzes (Kapitalismus) für den Juden nur bis zum Grundstück des Bauern etwas zu holen gibt, muß er Privatbesitz strikt reglementieren und formell „abschaffen“, dann kann er auch noch über das Grundstück des Bauern hinaus verfügen. Dies ist einer der Gründe, weshalb Monopolkapitalisten und Kommunisten sich so ausnehmend gut verstehen.

Die Machtübernahme erfolgte quasi stets durch Gewalt, oft durch Bürgerkriege oder auch aufgrund Zwangs durch fremde Armeen. Daß es nirgends gelang, mittels der kommunistischen Planwirtschaft der Bevölkerung einen nennenswerten wirtschaftlichen Wohlstand zu bringen, war mehr noch als die rücksichtslose Unterdrückung der Reise-, Presse- und Redefreiheit für den Untergang der meisten dieser Regime verantwortlich.

30 Millionen Menschen im sowjet-bolschewistischen Machtbereich mußten unter den Juden Lazar Kaganovich (die rechte Hirnhälfte Stalins, auch „Schlächter der Ukraine“ genannt), Lew Bronstein (Tarnname: Trotzki), Naftaly Frenkel (Konzentrationslager-Erfinder), Gershon Apfelbaum (Tarnname: Sinowjew), Genrikh Yagoda (Weißmeer-Ostsee-Sklavenhalter), Leo Rosenfeld („Kamenew“) und der Marionette Stalin (gab sich zu revolutionären Zeiten den Namen des hebräischen Widerstandskämpfers „Kochba“) ihr Leben lassen.

Die kommunistischen Terrorherrschaften unter Lenin und Stalin in der Sowjetunion, unter Mao Tse-tung in China und unter Pol Pot in Kambodscha brachten die größten Massenmorde der Menschheitsgeschichte hervor. An ihrem Anfang stand eine Ankündigung an das russische Volk, durch einen Bolschewisten, der diesem Volk nicht angehörte, kurz nach der Oktoberrevolution 1917:

„Neunzig von hundert Millionen Sowjetrussen müssen mitziehen. Was den Rest angeht, so haben wir ihnen nichts zu sagen. Sie müssen ausgerottet werden.“Grigori Sinowjew, Ende 1917[2]

Ursprung des politischen Begriffs

Als „Kommunist“ im Sinne eines politischen Schlagwortes bezeichnete sich zuerst der französische Publizist Étienne Cabet im Jahre 1840.[3] Die Parole zündete und entfesselte eine ungewöhnlich lebhafte Diskussion. Zu den ersten, die sie unter den Deutschen verbreiteten, gehörte der jüdische Schriftsteller Heinrich Heine, der seit 1841 das Thema an zahlreichen Stellen seiner Schriften anschlug und seine Leser seitenlang über Kommunistenregiment, Kommunismus und Kommunisten zu unterrichten wußte.[4]

Opferzahlen kommunistischer Diktaturen

Die Zahlen entstammen dem Schwarzbuch des Kommunismus. Die genannten Zahlen weichen mitunter gravierend ab von denen anderer Bücher zu diesem Thema (und in unterschiedlichen Auflagen desselben Werkes). Millionen Opfer des Sowjet-Bolschewismus wurden zudem nach dem Zweiten Weltkrieg zu angeblichen Opfern der deutschen Wehrmacht deklariert.

Staat Tote
China 65 Millionen Tote
Sowjetunion 30 Millionen Tote
Nordkorea 2 Millionen Tote
Kambodscha 2 Millionen Tote
Afrika 1,7 Millionen Tote
Afghanistan 2 Millionen Tote
Osteuropa 1 Million Tote
Lateinamerika 150.000 Tote

Gunnar Heinsohn, der zur Völkermordthematik publiziert hat, gibt für die Zeit von 1917 bis 1987 110.841.000 Opfer des Kommunismus an.[5]

Symbole

Hammer und Sichel

Die wichtigsten und bekanntesten Symbole des Kommunismus sind Hammer und Sichel, welche sich auch häufig auf den Flaggen kommunistischer Staaten fanden. Daneben werden oft noch fünfzackige Sterne verwendet, meist in rot oder gold. Diese beiden Farben gehören zu den meistgenutzten in der kommunistischen Symbolik. Das weltweit bekannteste Kampflied der Kommunisten ist „Die Internationale“.

Zitate

  • „Der höchste denkbare Grad der Gleichheit, der Kommunismus, ist, weil er die Unterdrückung aller natürlichen Neigungen voraussetzt, der höchste denkbare Grad der Knechtschaft.”Heinrich von Treitschke
  • „Ich werfe keinem von den kleinen Leuten vor, daß er Kommunist war; vorzuwerfen habe ich es nur einem Intellektualisten: Er wußte, daß ihm die Not Mittel zu einem Zweck war. Betrachtet man dieses Geschmeiß von Bürgertum, dann wird man jetzt noch rot. Die Masse ist den Weg gegangen, der allein möglich ist. Am nationalen Leben hatte der Arbeiter keinen Anteil: Zur Enthüllung eines Bismarck-Denkmals zum Beispiel oder zu einem Stapellauf war nie eine Arbeiter-Delegation eingeladen, man sah da nur Zylinder und Uniformen.“Adolf Hitler[6]
  • „Kommunismus ist das Opium der Langzeitstudenten.“ — Sprichwort nach 1968[7]

Siehe auch

Literatur

  • Björn Akstinat / Simon Akstinat (Hgg.): Marx & Engels intim: Erstaunliches aus dem unzensierten Briefwechsel von Karl Marx und Friedrich Engels, Verlag Internationale Medienhilfe IMH, Berlin 2014, ISBN 978-3-981-51582-4
  • Bettina Röhl: So macht Kommunismus Spaß! Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret, Europäische Verlags-Anstalt, Hamburg 2006, ISBN 978-3-434-50600-3 [677 S.]
  • Torsten Mann:
  • Richard Wurmbrand:
    • Das andere Gesicht des Karl Marx (englische Originalausgabe: Marx – Prophet of Darkness. Communism's hidden forces revealed, 1986), Stephanus-Edition, Uhldingen/Seewis 1993, ISBN 978-3-921213-15-5 [142 S.]
    • Wurmbrand-Briefe. Was eine kommunistische Machtübernahme bedeutet – und Wurmbrands aufrichtige Briefe an freikirchliche, evangelische, katholische, orthodoxe Kirchenführer, sowie an den Weltkirchenrat in Genf, Stephanus–Druck & Verlag, Uhldingen-Mühlhofen 1972 [159 S.]
  • Oliver Janich: Das Kapitalismus-Komplott. Die geheimen Zirkel der Macht und ihre Methoden. FinanzBuch-Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89879-577-7 (fundierte, quellengestützte Analysen zur kommunistischen Langfriststrategie der Hochfinanz)
  • Alain de Benoist: Totalitarismus. Kommunismus und Nationalsozialismus – die andere Moderne. 1917–1989. Aus dem Französischen von Claude Michel. Mit einem Vorwort von Ernst Nolte, Verlag Junge Freiheit, Berlin 2001, ISBN 3-929886-08-1
  • Roland Baader: Kreide für den Wolf. Die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus, Tykve, Böblingen 1991, ISBN 3-925434-47-X
  • James H. Billington: Fire in the Minds of Men: Origins of the Revolutionary Faith, Transaction Publishers, 1980, ISBN 978-0-7658-0471-6 [677 S.]
  • Frank L. Britton: Behind Communism. Updated, revised and expanded 1917–2010, Verlag lulu.com, 2012, ISBN 978-1300066057 [Erstveröffentlichung 1952]
  • Robert Buchar: And Reality Be Damned... Undoing America. What media didn’t tell you about the end of the Cold War and the fall of communism in Europe, Verlag Eloquent Books, 2010, ISBN 978-1609111663
  • Franz Ludwig: Kommunismus, Anarchismus, Sozialismus – Geschichtliches und Kritisches, Berlin 1908 (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Gesamtverband deutscher antikommunistischer Vereinigungen: Ein Kampf um Deutschland, 1933 (Mit zip gepackte PDF-Datei)
  • Karl Eduard Gottlieb Jentsch: Weder Kommunismus noch Kapitalismus. Ein Vorschlag zur Lösung der europäischen Frage (1893) (PDF-Datei)
  • Whittaker Chambers:
    • Witness. Regnery History, Reprint 2014, ISBN 978-1621572961 [718 S.]
    • Cold Friday. Random House, 1964, ISBN 978-0394419695 [Das Werk, posthum erschienen, sagte 1964 den Zerfall des Ostblocks, beginnend in den Satellitenstaaten, voraus.]

Verweise

Film-Dokumentation

Filmbeitrag

Fußnoten

  1. Robin de Ruiter: Die geheime Macht hinter den Zeugen Jehovas, Durach 1995, S. 70 ff.
  2. Zitiert in: Johannes Rogalla von Bieberstein: „Jüdischer Bolschewismus“ – Mythos und Realität. Mit einem Vorwort von Ernst Nolte, Ares-Verlag, Graz 2010, ISBN 978-3902475756, S. 144 f.
  3. Vgl. sein damals aufsehenerregendes Glaubensbekenntnis „Comment je suis communiste et mon crédo communiste“ (Paris 1840) und seine im selben Jahr zuerst erschienene kommunistische Utopie „Voyage en Icarie“.
  4. Otto Ladendorf: Historisches Schlagwörterbuch (1906)
  5. Er rubriziert sie unter „Schätzungen über Megatötungen (‚Demozid‘) wichtiger marxistisch-leninistischer Regime zwischen 1917 und 1987 durch sämtliche Tötungstechniken außer Krieg“ – Gunnar Heinsohn: Lexikon der Völkermorde, 1998, S. 244 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  6. In: Monologe im Führerhauptquartier – die Aufzeichnungen Heinrich Heims, herausgegeben von Werner Jochmann, Wilhelm Heyne Verlag, München 1980, ISBN 3-453-01600-9 (Aufzeichnung vom 2. August 1941, Seite 51)
  7. Es handelt sich um eine Anspielung auf den Karl-Marx-Ausspruch „Religion ist das Opium des Volks.“
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