Haberkorn, Ludwig

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Ludwig Haberkorn

Daniel Ferdinand Ludwig Haberkorn (geb. 2. September 1811 in Kamenz/Oberlausitz; gest. 6. April 1901 in Zittau) war ein deutscher Politiker, Bürgermeister von Kamenz und Zittau, Mitglied des sächsischen Landtags, langjähriger Präsident der sächsischen II. Kammer und Mitglied des Reichstags des Norddeutschen Bundes.

Werdegang

Haberkorn wurde als Sohn des Buchbinders und Küsters Ferdinand Daniel Ludwig Haberkorn (1782-1824) und seiner Frau Auguste Mathilde Haberkorn, geb. Brückner (1816-1872), geboren. Er studierte von 1830 bis 1833 in Halle/Saale und Leipzig Rechtswissenschaften, wurde 1838 Advokat in Kamenz, später Gerichtsdirektor daselbst und war von 1846 bis 1856 Bürgermeister der Stadt. Seit 1857 bekleidete er das Bürgermeisteramt in Zittau bis zu seiner Pensionierung 1887. In der sächsischen Zweiten Kammer, in die Haberkorn 1849 eintrat, versah er, mit ein paar Unterbrechungen, von 1859 bis 1890 das Amt des Präsidenten. 1867 gehörte er auch dem konstituierenden Reichstag des Norddeutschen Bundes als Mitglied an, wo er dem konservativem Lager zugehörte.

Schriften

  • Die Kirchenvorstands-und Synodalordnung für die evangelisch-lutherische Kirche des Königreichs Sachsen vom 30. März 1868. Dresden 1868
  • Die Verfassungsurkunde des Königreichs Sachsen vom 4. September 1831 sonst und jetzt. Dresden 1881

Verweise