Heide-Heim

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Heide-Heim in Hetendorf.jpg

Heide-Heim e. V. (auch: Heideheim) war ein seit 1984 eingetragener vaterländischer Verein in der Bundesrepublik Deutschland (BRD). Es gab die Untergliederungen Heide-Heim e. V. (Hamburg) und das Heideheim e. V. (Buchholz).

Geschichte

Jürgen Rieger 1998 am Eingang des Heideheims im niedersächsischen Hetendorf

Der Verein wurde am 18. Dezember 1984 von sieben Personen gegründet und am 21. Februar 1985 in das Vereinsregister beim Hamburger Amtsgericht, Abteilung 69, Geschäftsnummer 69 VR 10565 eingetragen. Auf dem Gelände, das 1979/1980 (das frühere „Lobetal-Heim“) vom Freundeskreis Filmkunst e. V. (FKFK) – dem Nachfolger des Bundes Nationaler Studenten – aus Bundesbesitz gekauft wurde, wurde regelmäßig das Lager der Wiking-Jugend, Parteiversammlungen der Nationalistischen Front (NF), der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), der Nationalen Liste (NL)[1] sowie Treffen der Artgemeinschaft, des Bundes der Goden und anderen abgehalten.

Mit Wirkung ab dem 1. Januar 1990 übertrugen die damaligen Eigentümer, der Freundeskreis Filmkunst e. V. und die GfAEV, auf Heide-Heim-Verein den Besitz (Grundstück Hetendorf Nr. 13/Landkreis Celle).

Hetendorfer Tagungswochen (Auswahl der Teilnehmer)

  • Artgemeinschaft
  • Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung e. V. (GfAEV)
  • Nordischer Ring e. V. (NR)
  • Freundeskreis Filmkunst e. V.
  • Gesellschaft für Freie Publizistik, Arbeitskreis Hamburg
  • Heinrich-Anacker-Kreis e. V.
  • Familienwerk e. V.
  • Northern League

Als Abschluß der jeweiligen Tagungswoche diente stets die Sonnwendfeier.

Verbot

Der Verein in Hetendorf wurde am 11. Februar 1998 durch den Innenminister von Niedersachsen, Gerhard Glogowski (SPD), verboten. Rechtskräftig wurde das Verbot erst 2000 nach eine Urteil des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) Lüneburg.

Vorsitzender des Vereins

  • Klaus-Christoph Marloh, 1985 bis 1990
    • 2. Vorsitzende Gertrud Herr (Hamburg),
    • Schatzmeister Siegfried Richter (Hamburg)
    • Schriftführerin Christel Pommer (Hamburg)
    • Rechnungsprüferin Elfriede Heymert (wie Frau Herr ebenfalls im Mütterdank aktiv)
  • Dipl.-Ing. Gerhard Hennig, 1990 bis 1995 (zuvor Vorsitzender des Freundeskreises Filmkunst e. V.; Funktionär der Artgemeinschaft)
    • Stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer Jürgen Rieger
    • Schatzmeister Haro Horn (Elmshorn)
    • Schriftführerin Barbara Gabriel (Dorstadt)
  • Jürgen Rieger, 1995 bis zum Verbot

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. Nach dem Verbot der Nationalen Sammlung entsteht am 13. März 1989 in Hamburg die Nationale Liste (NL) als regionale Gliederung der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF) aus einem von Anhängern Michael Kühnens dominierten Landesverband der Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei. Die NL wurde am 24. Februar 1995 verboten.