Nordischer Gedanke

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„Der Reiter von Valsgärde“ von Wilhelm Petersen

Der Nordische Gedanke (auch: Nordische Bewegung, Nordische Aufgabe, Nordische Weltanschaung, Nordgesinnung) ist ein aus dem Rassegedanken hervorgegangener Ausdruck einer Weltanschauung, der nach dem Ersten Weltkrieg zum Durchbruch kam. Er will den nordischen bzw. vorwiegend nordischen Menschen vor der Verdrängung (Umvolkung durch Rassenverrat) bewahren.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Der Nordische Gedanke ist eine Folgerung aus der Erkenntnis von der Bedeutung der nordischen Rasse für das Leben der Völker germanischer Sprache und stellt deshalb das Bild des gesunden nordischen Menschen auf als das Vorbild für die Auslese im deutschen Volk.[1] Der nordische Mensch war für das deutsche Volk sinn- und bedeutungsgebend, für die deutsche Gesittung richtungsgebend.[2]

Der Nordische Gedanke wendet sich gegen die landläufige Vorstellung von einer „arischen“, „germanischen Rasse“ und gegen die White-Power-Bewegung und sieht in ihr die frühere Prägung des Rassegedankens.

Allnordischer Gedanke

Lichtbild eines deutschen Mädels nordischer Prägung von Erna Lendvai-Dirksen
Die Sonne – Monatsschrift für nordische Weltanschauung und Lebensgestaltung

Der Allnordische Gedanke ist die Idee, daß indogermanische Nationen germanischer Sprache ihre Gedanken, Forschungen und Maßnahmen für eine „Aufnordung“ austauschen. Die so entstandene Verbundenheit soll den Frieden und die Verständigung insbesondere in Europa fördern.

„Die nordisch-gerichteten Menschen innerhalb dieser Völker müßten nach einem solchen Einfluß auf die Staatsleitungen und die öffentliche Meinungen streben, daß ein Krieg, der an Bestand an nordischem Blut so verwüstet wie der Weltkrieg, künftighin nicht mehr möglich ist.“Hans F. K. Günther in: „Rassenkunde Europas“, 1926, 12. Abschnitt

Zitate

  • „Wer eine – in Wahrheit unausführbare – Schätzung wagen wollte, wieviel germanisches und wieviel fremdes Blut in unseren Adern rollt, der würde wohl ein Drittel unserer Bevölkerung aus fremden Urquell ableiten dürfen ... Aber unser Gemütsleben, die Weise, wie wir die Welt in unserer Seele aufnehmen und abspiegeln, unsere charakteristischen Neigungen und Schwächen, unser Idealismus, auch die Grundlage unserer Sitte sind so gut wie der Goldschatz unserer Sprache ein Familienerbe der Germanen des Tacitus, ein Erbe, welches mit unwiderstehlicher Gewalt unser aller Gemüt, Gedanken, Empfindungen im Zwange deutschen Lebens ausbildet. Dies ist ein unzerstörbarer Besitz, der trotz vieler Wandlungen in der Zeit und trotz unablässiger Einwirkung des Fremden uns eigentümlich und so ureigen geblieben ist, wie deutsches Wesen in der Urzeit war. Durch ihn wird alles fremde Blut, das in unserer Bevölkerung rinnt, in deutsche Art umgesetzt.”Gustav Freytag[3]
  • „Der Nordische Gedanke ist ein Ausdruck einer Weltanschauung, welcher die Steigerung des Menschen ein göttliches Gebot ist.“Hans F. K. Günther[4]

Zeitschriften (Auswahl)

Rasse – Monatsschrift der Nordischen Bewegung
  • Ringendes Deutschtum (seit 1920)
  • Jung-Germanische Blätter – Zeitschrift für nordisch-arische Kultur (seit 1924; ab 1926 bis 1931 Nordische Blätter – Zeitschrift für nordisches Leben)
  • Der Norden – Monatsschrift der Nordischen Gesellschaft (seit 1924, zuerst als „Ostsee-Rundschau“, 1934–1935 dann als „Der Nordische Aufseher“)
  • Sonne – Die Monatsschrift für nordische Weltanschauung und Lebensgestaltung (seit 1924)
  • Nordische Blätter (seit 1925)
  • Rig (seit 1925)
  • Volk und Rasse (seit 1926)
  • Odal – Monatsschrift für Blut und Boden (seit 1932)
  • Rasse – Monatsschrift der Nordischen Bewegung (seit 1934)

Siehe auch

Literatur

Verweise

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Fußnoten

  1. Hans F. K. Günther: Der Nordische Gedanke unter den Deutschen, München 1927, 2. Auflage, Nachdruck 2007 Uwe Berg-Verlag; Seite 39
  2. Gustav Freytag: Bilder aus der deutschen Vergangenheit (1859–1867), Nachdruck Leipzig 1918, Band I
  3. Zit. aus: Hans F. K. Günther: Der Nordische Gedanke unter den Deutschen, 1925, 2. Aufl. 1927, S. 59. Günther schränkt die Aussage Freytags a. a. O. deutlich ein. Einerseits gibt er zu bedenken, daß Freytag rassekundliche Kenntnisse gefehlt hätten. Andererseits ist nach Günthers Erkenntnis „germanische“, d. h. in seiner Meinung nordische Prägung, durchaus kein „unzerstörbarer Besitz“.
  4. Der Nordische Gedanke unter den Deutschen, 1925, 2. Aufl. 1927, S. 27
  5. Hans F. K. Günther über das Werk: „Ein Grundbuch der Nordischen Bewegung“
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