Bachmeier, Josef

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Josef Bachmeier (1908–1971)

Josef Bachmeier (Lebensrune.png 27. Oktober 1908 in Dingolfing, Niederbayern; Todesrune.png 24. Februar 1971 in Sarstedt bei Hannover)[1] war ein deutscher SS-Hauptsturmführer und Ritterkreuzträger des Zweiten Weltkrieges.

Leben

Jugend

Josef Bachmeier wurde am 27. Oktober 1908 im bayerischen Dingolfing geboren.

Militärischer Werdegang

Beförderungen

Bachmeier trat am 1. April 1929 dem 19. (bayr.) Infanterie-Regiment bei. Dort zum Oberschützen befördert, trat er am 1. Juni 1935 dem SS-Totenkopf-Verband „Ostfriesland“ bei. Im Jahre 1936 wechselt er zu den SS-Totenkopfverbänden „Brandenburg“ und im folgenden Jahr zu den SS-Totenkopfverbänden „Oberbayern“. Während dieser Stationen wurde er am 9. November 1936 zum SS-Untersturmführer und am 12. September 1937 zum SS-Obersturmführer befördert.

Von dort wurde er zur SS-Totenkopfstandarte „Ostmark“ und später zur SS-Totenkopfstandarte 4 versetzt. Nach Wechsel zur SS-Totenkopfstandarte „Kirkenes“ im Jahre 1940, kam er 1941 zum SS-Infanterie-Regiment 4 bzw. kurze Zeit später zur SS-Totenkopfstandarte 9. Hier erhielt er am 1. September 1941 die Beförderung zum SS-Hauptsturmführer. Nach Versetzung in das SS-Infanterie-Ersatz-Bataillon „Nord“, gehörte er 1943 zur 6. SS-Gebirgs-Division „Nord“ und erhielt im Jahre 1944 die Ernennung zum Chef der 4. Kompanie des Begleit-Bataillons des Reichsführers SS.

Nach erneuter Versetzung, diesmal zum SS-Panzergrenadier-Ausbildungs- und Ersatz-Bataillon 2, wurde er 1944 zum stellvertr. Führer des II. Bataillons des SS-Panzergrenadier-Regiments 23 „Norge“ ernannt und verdiente sich am 23. August 1944 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für die schweren Kämpfe des Regiments im Juli 1944 in der sog. „Tannenberg-Stellung“, insbesondere um die „Grenadierhöhe“. Bachmeier griff den Gegner mit drei Stoßtrupps an und zwang ihn zum panikartigen Rückzug. Wenig später übernahm er das Kommando über das Bataillon. Ob es weiterhin zu einer Beförderung zum SS-Sturmbannführer gekommen ist, ist nicht nachweisbar.[2]

Nachkriegszeit

Josef Bachmeier verstarb am 24. Februar 1971, im Alter von 62 Jahren, in Sarstedt bei Hannover.

Auszeichnungen

Literatur

  • E.G. Krätschmer: Die Ritterkreuzträger der Waffen-SS, Plesse Verlag, Göttingen 1955
  • Walther-Peer Fellgiebel: Die Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes 1939-1945, Podzun-Pallas Verlag, Friedburg 2000, ISBN 3-7909-0284-5

Verweise

Fußnoten