Junge Herzen

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Junge Herzen
Junge Herzen.jpg
Filmdaten
Deutscher Titel: Junge Herzen
Produktionsland: Dritte Reich
Erscheinungsjahr: 1944
Stab
Regie: Boleslaw Barlog
Drehbuch: Rolf Meyer; Christian Munk
Produktion: Ufa-Filmkunst GmbH
Musik: Werner Bochmann
Kamera: Kurt Schulz
Schnitt: Walter Wischniewsky
Besetzung
Darsteller Rollen
Edlef Schauer Schüler
Harald Holberg Pianist Horst Kuhlmann
Ingrid Lutz Lindy, genannt "Kaninchen"
Lisca Malbran Luise, genannt "Kapitän"
Max Gülstorff Herr Rettich
Erika von Thellmann Frl. von Wartenberg
PJaspar von Oertzen Architekt Lorenz
Paul Westermeier Bootsbauer
Walter Janssen Prof. Thormeyer
Heinz Lausch Komponist Michel
Louis Soldan Wolf
Albert Florath Obergärtner
John Pauls-Harding Willi
Franz Weber Schloßkastellan
Frauke Stephan Karin
Hella Tornegg Dame in der S-Bahn

Die letzte Kompagnie ist ein deutscher Spielfilmvon 1930. Die Dreharbeiten wurden vom 15. Feburar bis Juni 1943 in Berlin, Potsdam und Umgebung abgewickelt. Die Uraufführung fand am 30. November 1944 in Berlin (Astor) statt.

Handlung

Quelle
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Horst Kuhlmann, ein junger begabter Pianist, ist sehr glücklich, denn sein Lehrer überträgt ihm den Solopart für die Erstaufführung des Klavierkonzertes seines Freundes Michel. Um seinem frohen Herzen Luft zu machen, schwingt Horst sich aufs Rad, fährt ins Freie hinaus und lernt in einer Gärtnerei bei Sanssouci zwei nette Mädchen kennen. Es sind die Gartenbaustudentinnen Lindy und Luise. Es neigt eine Verabredung zum Wochenende nach Sanssouci, und dort im Freundschaftstempel besiegeln die drei ihre Freundschaft. Ein junger Mann und zwei hübsche Mädchen! Wie lange soll das gut gehen? Nun, erst einmal zieht der junge Mann — natürlich hauptsächlich aus Sparsamkeitsgründen! — zu dem freundlichen Herrn Rettich nach Potsdam, bei dem auch die Mädchen wohnen, und es beginnen fröhliche, heiterbeschwingte Tage. Das aber, führt dazu, daß Horst jetzt oft unpünktlich zu den Proben im Konservatorium erscheint. Die Mißstimmung der Kameraden gegen ihn wächst, ja, sie steigert sich beinahe zur Feindschaft, als Horst von seinem Freund Michel Geld leiht, das man für diesen gesammelt hat, damit er ein Darlehen abdecken kann. Dazu wächst bei den Mädchen so etwas wie Eifersucht auf. Der bewölkte Freundschaftshimmel klart noch mal auf, als Horst — eben mit dem Geld von Michel — Luise zum Geburtstag eine Segeljolle schenkt, mit der die drei allerdings gleich auf der ersten Fahrt umwerfen und in die Havel fallen. Doch als ihr Retter, der Architekt Lorenz, ohne viel Zögern mit Luise zu flirten beginnt, geht dem nun eifersüchtigen Horst auch die gute Laune über Bord. Ein Unglück kommt selten allein! Horst wird der Klavierpart des geplanten Konzerts abgenommen, und der Verwirrte und Verärgerte begeht in jugendlichem Trotz die nächste Dummheit. Allein mit Lindy in der Wohnung der Mädchen, überschreitet er, von der kleinen Circe verlockt, die Grenzen der Freundschaft und verrät so Luise, der von Anfang an sein Herz gehörte. Unüberlegt hat er sich in eine bedenkliche Lage hineinlaviert. und hilflos steht er nun vor der Verwirrung der Nerzen, in die er und die Mädchen geraten sind. Auf einem Gartenfest bei dem Verehrer Luises, dem Architekten Lorenz, erreicht dann die Spannung ihren Höhepunkt. Luise erfährt von dem „Geheimnis" zwischen Horst und Lindy. Nun scheint ihm das Mädchen endgültig verloren. Doch ganz unerwartet zeigt sich Luise als feiner, gütiger und verständnisvoller Mensch, der Horst besser versteht und kennt als er sich wohl selbst. Sie wird auf Horst warten. Aber eine längere Trennung ist nötig, bis alle drei Freunde wieder zu sich und ihrer Arbeit zurückgefunden haben. Horst zieht in sein altes möbliertes Zimmer über den Dächern Berlins. Und so endet, ein wenig wehmütig, ein schöner Sommer über Berlin und Sanssouci.