Leiden (Stadt)

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Leiden

Staat: Niederlande
Provinz: Südholland
Einwohner: 121.224
Bevölkerungsdichte: 5.234 Ew. p. km²
Fläche: 23,16 km²
Postleitzahl: 2300–2334
Telefon-Vorwahl: 071
Bürgermeister: Henri Lenferink

Leiden (früher auch: Leyden, lateinisch: Lugdunum Batavorum) ist eine dissimilierte deutsche Stadt in der Provinz Südholland, in den heutigen Niederlanden. Sie ist an der alten Rinne des Rheins, gerade vor der Einmündung in das Deutsche Meer gelegen, und war nördliche Grenzstadt des Römisches Reiches.

Geschichte

Während des Kampfes der in der Provinz Holland ansässigen Niederdeutschen gegen den König Filips II. wurde die Stadt 1574 seitens spanischer Einheiten belagert, und von Wilhelm von Oranien unterstellten Truppen befreit. Dieser Befreiung wird noch alljährlich gedacht.

Universität

Die 1575 gegründete Universität zu Leyden wurde die erste Universität der kurze Zeit später gegründeten Generalstaaten der Vereinigten Provinzen. Viele große deutsche Akademiker studierten oder lehrten dort, darunter Martin Opitz (1597–1639), Paul Fleming (1609–1640), Peter Rentzel (1610–1662), Andreas Gryphius (1616-1664), Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau (1616–1679), Paul Hermann (1646–1695), Hermann Adolph Meinders (1665–1730), Johann Friedrich Bachstrom (1686–1742), Bernhard Siegfried Albinus (1697–1770) und Johann Karl Ludwig Martin (1851–1942).

Bekannte, in Leiden geborene Personen

Verweise