Noack, Maja

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Maja Noack (geb. 1964) war hauptamtlich beim Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR beschäftigt und ist Sekretärin von Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Petra Pau.

Werdegang

Maja Noack ist Tochter eines Volkspolizisten. Von 1971 bis 1982 war sie bei den „Jungen Pionieren“ und als Agitator bei der FDJ aktiv. Sie verpflichtete sich 1983 dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) treu zu dienen. 1984 wurde sie SED-Mitglied.

Maja Noack arbeitete bis zum Mauerfall 1989 für das Mielke-Ministerium. Sie stieg in dieser Zeit vom Soldaten zum Oberfeldwebel auf. Bis 1987 arbeitete Noack als Schreibkraft beim Leiter der Stasi-Kreisdienststelle Spremberg. Ihre Berufsausbildung hatte sie zuvor beim VEB Sprela-Werke absolviert. Dort war sie auch Sekretärin im Bereich Forschung. Beim VEB Sprela-Werke mußten politische Häftlinge des Zuchthauses Cottbus Zwangsarbeit leisten. Ihre Stasi-Akte listet sechs Geldbelobigungen von bis zu 1.000 Mark auf. Am 1. Januar 1988 wurde sie nach Berlin ins Ministerium für Staatssicherheit delegiert. Hier arbeitete sie[1] in der „Abteilung XII/4: Auskunft, Speicher, Archiv“. Dort wurden Karteikarten von sechs Millionen Menschen aufbewahrt.[2]

Maja Noack ist seit 2010 Sekretärin von Bundestags-Vize Petra Pau (Die Linke).[3]

Fußnoten

  1. bis zum Mauerfall
  2. B.Z., 31. Januar 2011: Die Sekretärin von Bundestags-Vize Petra Pau war bei der Stasi
  3. Pressereferat des Bundestages: „Frau Noack hat ihre Tätigkeit als Schreibkraft im MfS in den Jahren 1983 bis 1990 immer offengelegt. Die Überprüfung vor der Einstellung beim Bundesverwaltungsamt 1990 hat kein Einstellungshindernis ergeben.“