Schuster-Woldan, Raffael

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Prof. Raffael Schuster-Woldan vor seinem Landhaus in Schmölz bei Garmisch-Partenkirchen, 1913

Raffael Hans Ulrich Schuster-Woldan (Lebensrune.png 7. Januar 1870 in Striegau, Schlesien; Todesrune.png Dezember 1951 in Garmisch) war eine deutscher Salonmaler und Professor an der Preußischen Akademie der bildenden Künste in Berlin. Für seine beeindruckende Werke „Das Leben“ und „Hindenburg und Ludendorff“ zahlte Adolf Hitler jeweils 60.000 Reichsmark, der höchste Preis für Kunstgemälde, der jemals bei der Großen Deutschen Kunstausstellung erzielt wurde.

Leben

Schuster-Woldan studierte an den Akademien München und Frankfurt. 1893 war er Mitbegründer der Münchener Secession und von 1911 bis 1920 Professor an der Preußischen Akademie der bildenden Künste in Berlin.

1941 wurden 27 seiner Werke auf der Großen Deutschen Kunstausstellung in einer Sonderausstellung präsentiert. Sein Gemälde „Das Leben“ wurde von Adolf Hitler für 60.000 Reichsmark erworben, einer der höchsten je auf den Großen Deutschen Kunstaustellungen bezahlten Beträge. Es wurde 1942 in den Führerbau in der Münchner Arcisstraße geliefert, nach dem Krieg von den Amerikanern beschlagnahmt und bis 1998 im Hauptzollamt der Stadt München gelagert. Heute gehört es zum Bestand des Deutschen Historischen Museums in Berlin.[1]

Familie

Sein Sohn Kurt Schuster-Woldan war Offizier des Heeres, führte ein Frontaufklärungstrupp sowie 1944 an der Deutschen Westfront die Kampfgruppe „Schuster-Woldan“.

Gemäldegalerie

Auszeichnungen (Auszug)

Verweise

Fußnoten

  1. Haus der deutschen Kunst: Raffael Schuster-Woldan