Republik

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Republik kommt von lat. res publica („Gemeinwesen“). Unter dem Begriff versteht man heute das Gegenteil der Monarchie, einen Staat ohne monarchisches Oberhaupt. Heute wird immer wieder behauptet, daß Republik und Demokratie nicht trennbar seien, jedoch gibt es eine Vielzahl von Republiken, die undemokratisch waren, wie z. B. die DDR oder die Sowjetunion. Demokratien hingegen findet man auch oft in heutigen Monarchien (z.B. Vereinigtes Königreich).

Zitate

  • „Nicht gut ist Vielherrschaft; nur einer allein sei Herrscher, Einer nur König.“ — Ilias, II, 204
  • „Ein ganz besonderer und dabei paradoxer Nachtheil der Republiken ist noch dieser, daß es in ihnen den überlegenen Köpfen schwer werden muß, zu hohen Stellen und dadurch zu unmittelbarem politischen Einfluß zu gelangen, als in Monarchien. Denn gegen solche Köpfe sind nun ein Mal, überall, immerdar und in allen Verhältnissen, sämmtliche bornierte, schwache und gewöhnliche Köpfe, als gegen ihren natürlichen Feind, verschworen, oder instinktmäßig verbündet, und werden fest zusammenhalten durch ihre gemeinsame Furcht vor jenen. Ihrer stets zahlreichen Schaar nun wird es, bei einer republikanischen Verfassung, leicht gelingen, die überlegenen zu unterdrücken und auszuschließen, um ja nicht von ihnen überflügelt zu werden; sind sie doch, und zwar hier bei gleichem ursprünglichem Rechte, stets Funfzig gegen Einen.“ — Arthur Schopenhauer[1]

Siehe auch

Literatur

  • David Engels: Auf dem Weg ins Imperium. Die Krise der Europäischen Union und der Untergang der Römischen Republik. Historische Parallelen. [Vom Verfasser aus dem Französischen ins Deutsche übertragen.] Europa Verlag Berlin; Berlin und München 2014, ISBN 978-3-944305-45-5

Verweise

Fußnoten

  1. In: Parerga und Paralipomena II, Erster Teilband, §127, Seite 276; Ausgabe Diogenes, 1977, Zürich, ISBN 3 257 20429 0